Kulturreihe „Rösrather Künstler"

Die Ausstellung „Rösrather Künstler“ wurde im Jahr 1980 ins Leben gerufen und ist inzwischen nicht mehr aus dem städtischen Veranstaltungskalender wegzudenken. Die Reihe wird seither jährlich durchgeführt. Die Zahl der sich bewerbenden Künstlerinnen und Künstler unterstreicht den hohen Stellenwert der Reihe.
Die Ausstellung lebt von einer großen Vielfalt an sehenswerten Kunstwerken. Neben der Vielfalt der Werke bietet die Reihe aber auch die einzigartige Möglichkeit zum Austausch mit den Künstlerinnen und Künstlern. Während des mehrtägigen Ausstellungszeitraums sind diese täglich abwechselnd vor Ort, um die Ausstellung zu beaufsichtigen und im Dialog mit den Besucherinnen und Besucher ihre Werke zu erläutern und zu diskutieren.
Eine weitere Besonderheit ist die Möglichkeit der Abstimmung. Interessierte Besucherinnen und Besucher können für ihre Lieblingskunstwerke abstimmen. Die Kunstwerke mit den meisten Stimmen werden zur Finissage mit einem Publikumspreis ausgezeichnet.
Die Ausstellungsreihe findet in der Regel im Herbst statt. Die 46. Auflage der „Rösrather Künstler“ ist vom 30. Oktober bis 08. November 2026 terminiert.
2026: Die 46. Auflage steht in den Startlöchern:
Bewerbungsaufruf zur Teilnahme an der 46. Auflage
Die Ausstellungsreihe „Rösrather Künstler“ ist eine feste Konstante im Kulturkalender der Stadt. Die nunmehr 46. Auflage findet in diesem Jahr vom 30. Oktober bis 08. November in der Bildungswerkstatt von Schloss Eulenbroich statt. Kunstschaffende haben ab sofort die Möglichkeit, sich zu bewerben und mit ihren Werken Teil der Ausstellung zu werden.
Angesprochen sind Künstlerinnen und Künstler, die in Rösrath geboren sind, in der Stadt wohnen oder gewohnt haben, oder Mitglied einer Rösrather Künstlervereinigung sind. Auch Künstlerinnen und Künstler aus den Rösrather Partnerstädten können teilnehmen. In begrenztem Umfang lässt die Stadt auch auswärtige Kunstschaffende aus der Region zu. Ein Thema für die diesjährige Ausstellung wird nicht vorgegeben.
Eingereicht werden können Bilder, Collagen, Fotos, Filme, Videos, Installationen oder plastische Arbeiten. Interessierte Künstlerinnen und Künstler können sich mit maximal drei Werken bewerben. Es werden nur Kunstwerke zugelassen, die bislang noch nicht in einer Ausstellung „Rösrather Künstler“ ausgestellt wurden. Eine Fachjury wählt die Arbeiten aus. Im vergangenen Jahr wurden 53 Kunstwerke von insgesamt 49 Künstlerinnen und Künstlern ausgestellt.
Die Bewerbung für die 46. Auflage der Ausstellungsreihe ist ausschließlich online möglich und muss bis spätestens 20.09.2026 erfolgen. Die Online-Bewerbung ist unter folgendem Link möglich:
Bei Fragen zum Bewerbungsprozess steht die städtische Kulturbeauftragte Elke Günzel telefonisch unter 02205-802 123 oder per Mail an elke.guenzel@roesrath.de gerne zur Verfügung.Preisverleihung und Auslobung von Preisgeldern
Die Dr. Jürgen Rembold Stiftung lobt wie in den Vorjahren drei Publikumspreise aus. Auch der in 2023 ins Leben gerufene Jurypreis hat sich inzwischen etabliert und wird auch in 2026 wieder vergeben. Insgesamt steht für die Preisverleihung bei der Finissage dank der Unterstützung durch die Rembold Stiftung ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro zur Verfügung.
Die Preisverleihung findet bei der Finissage am 08. November 2026 um 15:00 Uhr in der Bildungswerkstatt von Schloss Eulenbroich statt.Vernissage am 30. Oktober 2026
Die Vernissage der Ausstellung findet am Freitag, 30. Oktober um 19:30 Uhr statt und beginnt mit einer Einführung der Jury. Das musikalische Rahmenprogramm wird durch das Musikertrio HUGANDJOH gestaltet. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.
Die Ausstellung kann anschließend vom 31. Oktober bis 07. November 2026 täglich zwischen 12:00 und 18:00 Uhr in der Bildungswerkstatt von Schloss Eulenbroich besucht werden. Besucherinnen und Besucher haben während der Öffnungszeiten die Gelegenheit, aus den ausgestellten Werken der Künstlerinnen und Künstler ihre drei Favoriten zu wählen.
Der Eintritt zur 45. Ausstellung „Rösrather Künstler" ist frei. Während der Öffnungszeiten können Besucherinnen und Besucher nicht nur über die ausgestellten Kunstwerke abstimmen, sondern können gleichzeitig die Gelegenheit nutzen, um mit den anwesenden Künstlerinnen und Künstlern ins Gespräch zu kommen.Finissage am 08. November 2026
Die Finissage findet am 08. November 2026 um 15:00 Uhr in der Bildungswerkstatt von Schloss Eulenbroich statt. In einem feierlichen Rahmen werden drei Publikumspreise und ein Jurypreis mit Unterstützung der Rembold Stiftung vergeben. Die Finissage wird musikalisch von der Band „Femtastics" begleitet.
Rückblick auf zurückliegende Ausstellungen
„Rösrather Künstler“ 2025: Die Finissage

„Ohne Kunst und Kultur wird es still“ – mit diesem Slogan der gleichnamigen Initiative, die während der Corona-Pandemie zur Unterstützung der Kunst- und Kulturszene entstanden ist, eröffnete Bürgermeister Yannick Steinbach die Finissage zur 45. Ausstellung „Rösrather Künstler“. Über 500 Besucherinnen und Besucher haben den 8-tägigen Ausstellungszeitraum genutzt, um sich von den 53 ausgestellten Kunstwerken von insgesamt 49 Künstlerinnen und Künstlern inspirieren zu lassen.
Zur Finissage am 02. November wurde es für die teilnehmenden Kunstschaffenden noch einmal spannend: Die Preisträger des Publikumspreises sowie des zum dritten Mal vergebenen Jurypreises wurden bekanntgegeben. „Es freut uns, dass so viele Kunstinteressierte die Gelegenheit genutzt haben, die Ausstellung zu besuchen und für ihre Lieblingswerke abzustimmen“, so Dr. Jürgen Rembold, der mit seiner gleichnamigen Stiftung zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements auch in diesem Jahr die Preisgelder zur Verfügung stellte. Rembold hob das außerordentliche Engagement aller Beteiligten hervor und betonte, dass jeder Kunstschaffende, der es in die Ausstellung geschafft habe, bereits ein Gewinner sei. Insgesamt wurden 392 gültige Stimmzettel für den Publikumspreis abgegeben – und damit rund 40 mehr als im Vorjahr. „Die Verteilung der Stimmen war so vielfältig wie die ausgestellten Kunstwerke. Die Erstplatzierten liegen mit 84, 74 und 60 Stimmen nicht weit auseinander“, so Rembold weiter.
Der mit 200 Euro dotierte 3. Platz bei der Vergabe des Publikumspreises ging an Lukrezia Krämer. Mit ihrem Gemälde „Blaue Stunde“ hat sie eine Vollmondstimmung inszeniert, um die magische Stimmung zwischen Tag und Nacht festzuhalten. Den zweiten Platz belegte Andrea Wycisk mit ihrem Kunstwerk „Lady Marmelade“, das vielschichtig aus alten Plakaten und Elementen von Litfaßsäulen entstanden ist. Sie erhielt 74 Besucherstimmen und ein Preisgeld von 300 Euro. Die meisten Publikumsstimmen erhielt Nadine Jork. Sie überzeugte die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung mit ihrem berührenden Gemälde „Alva, eine Zeitreisende“ aus der Reihe „Starke Frauen“. Die Ölmalerei zeigt eine betagte Frau, in deren Gesicht die Spuren eines langen, mitunter nicht immer einfachen, aber zufriedenen Lebens sichtbar werden. Der erste Platz ist mit 500 Euro dotiert.
Auch die Jury hat erneut ihre Köpfe zusammengesteckt, um einen Jurypreis zu vergeben. Kreiskulturreferentin Anna Bründl und Holger Hagedorn, Dozent an der Kunstakademie Heimbach, sowie Kurt Hrubesch und Marlene Jablonski-Reichelt aus dem Ausschuss für Kultur, Städtepartnerschaft und Ehrenamt haben den Jurypreis in diesem Jahr erstmals geteilt und an gleich zwei Kunstschaffende vergeben. Ulrike Oeter überzeugte die Jury mit ihrer performativen Fotografie „Schattenritt“. Mit Selbstauslöser hat sie spontane Momentaufnahmen festgehalten, in denen sie mit einem Kostüm tanzend in Aktion tritt und so einzigartige Kunstfotografien geschaffen hat. Der zweite Jurypreis ging an das „Rösrather Urgestein“ Roland Krämer. Der Metallschmied hat sich das Material Eisen zu Eigen gemacht und zeigt mit spielerischer Fantasie unter dem Titel „In Zukunft“ eine Skulptur aus fünf Häusern mit rostigem Eisenbefall. Der Jurypreis ist mit insgesamt 500 Euro dotiert.
Musikalisch wurde die Finissage durch den Chor des Coeurs umrahmt, der inzwischen zum dritten Mal dabei war und in der vollbesetzten Bildungswerkstatt von Schloss Eulenbroich einen musikalischen Streifzug durch sein Repertoire bot. Das Musikertrio HUGANDJOH war erstmals Teil der Finissage und wusste das Publikum mit seinen musikalischen Blues- und Jazzbeiträgen auf Anhieb zu begeistern.
„Die Ausstellung lebt von einer großen Vielfalt an sehenswerten Kunstwerken. Es freut uns, dass diese Vielfalt erneut bei den Besucherinnen und Besucher auf positive Resonanz stieß und wir den Rösrather Kunstschaffenden eine Bühne geben konnten“, so die städtische Kulturbeauftragte Elke Günzel. Neben der Vielfalt der Werke begeistere das Publikum auch die einzigartige Möglichkeit zum Austausch mit den Künstlerinnen und Künstlern. Während des 8-tägigen Ausstellungszeitraums sind diese täglich abwechselnd vor Ort, um die Ausstellung zu beaufsichtigen und im Dialog mit den Besucherinnen und Besucher ihre Werke zu erläutern und zu diskutieren.
Die Ausstellung „Rösrather Künstler“ wurde im Jahr 1980 ins Leben gerufen und wird seither jährlich durchgeführt. Die Zahl der sich bewerbenden Künstlerinnen und Künstler unterstreicht den hohen Stellenwert der Reihe. Allein in diesem Jahr gingen 151 Beiträge ein, von denen es letztlich 53 Werke in die Ausstellung schafften.
Bürgermeister Yannick Steinbach erklärte, dass Kunst und Kultur auch in seiner Amtszeit einen hohen Stellenwert haben werde und dankte allen Beteiligten für die erfolgreiche Umsetzung der Ausstellung, die als fester Bestandteil im Kulturkalender der Stadt nicht mehr wegzudenken ist. Der Dank gilt Elke Günzel und ihrem Team der Stabsstelle Kultur, Dr. Jürgen Rembold als Kulturförderer, der Schloss Eulenbroich gGmbH, den Mitgliedern der Jury und zuletzt natürlich allen Künstlerinnen und Künstlern.