Neubau der Sülzbrücke in Lehmbach durch Straßen.NRW

Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Rhein-Berg erneuert aktuell die Sülzbrücke in Lehmbach. Das Brückenbauwerk an der Bergischen Landstraße stammt aus dem Jahr 1953 und hat damit das Ende der wirtschaftlichen Nutzungsdauer erreicht.

Straßen.NRW hatte bereits im Juni 2025 im Rösrather Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Verkehr das Vorhaben skizziert. Bevor die alte Brücke abgerissen wird, wird neben der Bestandsbrücke eine Behelfsbrücke errichtet, über die der Verkehr während der Bauzeit geleitet wird. Die Vorarbeiten haben im März 2026 begonnen.

Die rund 54 Tonnen schwere Behelfsbrücke mit einer Länge von etwa 26 Metern wurde am 20. Mai 2026 mithilfe eines Mobilkrans termingerecht eingesetzt. Die Behelfsbrücke ist ein zentraler Bestandteil des Ersatzneubaus der Sülzbrücke. Sie ermöglicht die Aufrechterhaltung des Verkehrs während der Bauphase.

Ab 18. Juni: Verkehr fließt über die Behelfsbrücke

Das Bild zeigt die Sülzbrücke an der Bergischen Landstraße in Lehmbach
Die Sülzbrücke in Lehmbach aus dem Jahr 1953 wird durch Straßen.NRW abgerissen und durch eine neue Brücke ersetzt.

Bis einschließlich 17. Juni 2026 wird der Verkehr weiterhin einspurig mit Ampelregelung über die bestehende Brücke geführt. Voraussichtlich ab dem 18. Juni 2026 soll der Verkehr auf die Behelfsbrücke umgelegt werden. Im Anschluss wird die bestehende Brücke voll gesperrt und für den Abbruch vorbereitet.

Die Behelfsbrücke verfügt über eine Fahrspur sowie einen Gehweg. Der Verkehr wird per Baustellenampel geregelt. Radfahrende werden gebeten, ihr Fahrrad über den Gehweg zu schieben.

Die Brücke darf von Fahrzeugen bis maximal 30 Tonnen genutzt werden. Schwerlastverkehr über 30 Tonnen wird großräumig umgeleitet. 

Für Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ist eine besondere Ampelsteuerung vorgesehen: Im Einsatzfall schalten die Anlagen automatisch auf Rot, damit Einsatzkräfte die Brücke jederzeit ohne Zeitverlust passieren können.

Fertigstellung der neuen Brücke im Frühjahr 2027

Ab Sommer 2026 wird das bestehende Bauwerk abgebrochen und durch einen Ersatzneubau ersetzt. Die Behelfsbrücke bleibt bis zum Abschluss der Arbeiten bestehen.

Der gesamte Bauablauf – einschließlich Vorarbeiten, Bau der Behelfsbrücke, Abbruch der bestehenden Brücke sowie Errichtung des Ersatzneubaus – ist auf knapp ein Jahr angelegt und soll bei planmäßigem Verlauf Ende des ersten Quartals 2027 abgeschlossen werden.

Fragen zur Baustelle beantwortet Straßen.NRW

Die Arbeiten werden im Auftrag der Regionalniederlassung Rhein-Berg von Straßen.NRW durchgeführt. Straßen.NRW ist daher Ansprechpartner bei Fragen oder Beschwerden rund um den Bauablauf:

Regionalniederlassung Rhein-Berg
Außenstelle Köln
 0221 8397-0
 kontakt.rnl.rb@strassen.nrw.de