Im Hoffnungsthaler Park direkt hinter dem Historischen Rathaus ist jetzt ein neues inklusives Outdoor-Fitnessgerät offiziell eingeweiht worden. Es trägt den Titel „Brust für Rollstuhlfahrer Classic“ und ermöglicht ein gezieltes Training von Oberarmen, Schultern und Brust. Es fördert die Beweglichkeit und kann von zwei Personen gleichzeitig genutzt werden.
Die Anschaffung geht auf eine Initiative des Beirats für die Belange von Menschen mit Behinderung zurück. Das neue Gerät ergänzt die bereits vorhandenen seniorengerechten Sportgeräte, die bereits im Mai des vergangenen Jahres auf Initiative des Seniorenbeirats eingeweiht wurden. Gemeinsam bilden die Fitnessgeräte nun ein generationenübergreifendes Sportangebot für Menschen unterschiedlichen Alters und mit verschiedenen Bedürfnissen.
Die Einweihung des neuen Geräts fand am Rande einer Sitzung des Beirats für die Belange von Menschen mit Behinderung statt. Die stellvertretende Bürgermeisterin Vera Rilke-Haerst, die städtische Inklusionsbeauftragte Elke Günzel sowie die Beiratsvorsitzenden Martina Niehöfer und Zaido Böttcher betonten dabei die Bedeutung des Projekts. Das neue Fitnessgerät sei ein wichtiger Beitrag zu mehr Teilhabe und Inklusion und bereichere den Park um ein Angebot, das gemeinsames Training von Menschen mit und ohne Einschränkungen ermöglicht.

Bei der Einweihung wurde das Fitnessgerät direkt von Menschen im Rollstuhl getestet. Der Praxistest erwies sich als hilfreich, da Stadt und Beirat unmittelbar Rückmeldung erhielten. So möchte man die am Gerät angebrachte Gebrauchsanleitung zukünftig noch bebildern, um die Nutzung für Jedermann noch verständlicher zu machen.
Das neue Fitnessgerät ist in Abstimmung mit dem Beirat durch die Stadtverwaltung angeschafft und fachgerecht installiert worden. Durch die Verankerung mittels Bodenankern in einem Betonfundament erfüllt es die erforderlichen Sicherheits- und Zertifizierungsstandards.
Anschaffung und Installation haben rund 4.000 Euro gekostet. Das neue Gerät fügt sich damit preislich und optisch in die bereits bestehenden Geräte ein. „Es ist ein weiteres sichtbares Zeichen für Inklusion und Barrierefreiheit im öffentlichen Raum“, betonen die stellvertretende Bürgermeisterin Vera Rilke-Haerst und die städtische Inklusionsbeauftragte Elke Günzel.
Insgesamt gewinnt der Park hinterm Rathaus zunehmend an Attraktivität. Die Sitzgruppe, die Boulebahn, der kleine Spielplatz mit seinem neuen Spielturm sowie die Fitnessgeräte schaffen vielfältige Angebote und laden Besucherinnen und Besucher zum Verweilen und zur aktiven Freizeitgestaltung ein.

