Waldbrand in der Wahner Heide: Einsatz erfolgreich beendet

Der Brand in der Wahner Heide ist gelöscht. Am Mittwochmorgen (08.07.) hat die Feuerwehr das Waldgebiet ein letztes Mal mit Thermo-Kameras kontrolliert und ihren Einsatz beendet. Auch die Wanderwege sind wieder offen. 

Angesichts der weiterhin sommerlichen Temperaturen und nur geringen Regenmengen bleibt die Waldbrandgefahr hoch. Stadt und Feuerwehr appellieren daher an umsichtiges Verhalten:

Rückblick:

Nachfolgend finden Sie eine Chronologie der Meldungen, die die Feuerwehr seit Montagabend (06.07.) veröffentlicht hatte:

Abschlussmeldung mit Stand vom 07.07.2026, 16:30 Uhr:

Am gestrigen Nachmittag (06.07.2026) wurde gegen 17:00 Uhr eine Rauchentwicklung in der Wahner Heide gemeldet. Die Feuerwehr Rösrath stellte einen Vegetationsbrand fest.

Da ein Munitionsverdacht für den betroffenen Bereich nicht ausgeschlossen werden konnte, durfte die Brandfläche aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden. Ein Hubschrauber der Polizei NRW unterstützte die Löscharbeiten zunächst mit einem „Bambi Bucket“. Mit Einbruch der Dunkelheit mussten diese eingestellt werden.

Über Nacht führten überörtliche Einsatzkräfte eine Brandwache durch. Am Morgen setzte die Feuerwehr Rösrath die Löscharbeiten fort. Eine Drohnenvermessung ergab eine Brandfläche von rund 1.600 Quadratmetern. Zur Brandbekämpfung wurden 13 Kreisregner eingesetzt. Dafür war eine rund 1.800 Meter lange Schlauchleitung erforderlich. Zusätzlich wurden verbliebene Glutnester mit handgeführten Strahlrohren aus sicherer Entfernung abgelöscht.

Die Gefahreninformation über die Warn-Apps konnte gegen 12:30 Uhr aufgehoben werden. Zu keinem Zeitpunkt bestand eine Gefahr für die Bevölkerung oder den Flugbetrieb des Flughafens. Gegen 14:00 Uhr wurde „Feuer aus“ gemeldet werden.

Zeitweise waren rund 200 Einsatzkräfte beteiligt. Neben der Feuerwehr Rösrath unterstützten zahlreiche Einheiten aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis, darunter die Informations- und Kommunikationseinheit, der Waldbrandzug der Feuerwehr Bergisch Gladbach sowie die Feuerwehren aus Overath, Kürten, Burscheid, Odenthal und Leichlingen. Ebenfalls beteiligt waren das Deutsche Rote Kreuz, die Polizei NRW, die Stadtwerke Rösrath, das Ordnungsamt, der Landesbetrieb Wald und Holz NRW, der Bundesforst sowie ein Verbindungsbeamter der Bundeswehr.

Die Feuerwehr Rösrath und Bürgermeister Yannick Steinbach bedanken sich bei allen Einsatzkräften, Hilfsorganisationen, der Diakonie Michaelshoven und allen weiteren Unterstützern für die hervorragende Zusammenarbeit. Der Dank gilt ebenso der Bevölkerung für ihr Verständnis und die Beachtung der Absperrmaßnahmen während des Einsatzes.

Update mit Stand vom 07.07.2026, 10:00 Uhr:

Die Löscharbeiten wurden heute Morgen wieder aufgenommen. Die überörtlichen Kräfte, die über Nacht die Brandwache übernommen hatten, wurden gegen 06:00 Uhr durch die Feuerwehr Rösrath abgelöst.

Aktuell wird eine rund 200 Meter lange Kette aus Kreisregnern aufgebaut, um verbliebene Glutnester gezielt abzulöschen und eine weitere Brandausbreitung zu verhindern. Ein Kreisregner verteilt Löschwasser großflächig und gleichmäßig, um Glutnester effektiv abzulöschen.

Nach einer Vermessung des Brandgebietes mit einer Drohne wird derzeit von einer betroffenen Fläche von rund 1.600 m² ausgegangen. Aktuell befinden sich 50 Einsatzkräfte im Einsatz. Der Grundschutz für das Stadtgebiet ist sichergestellt.

Wichtiger Hinweis: Bitte meiden Sie den Bereich weiterhin weiträumig, um die Einsatzkräfte nicht zu behindern.

Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht weiterhin nicht. Auch der Flugbetrieb des Köln/Bonner Flughafens ist nach aktuellem Stand nicht beeinträchtigt.

Pressemitteilung mit Stand vom 06.07.2026, 23:47 Uhr:

Die Löscharbeiten sind über Nacht unterbrochen worden. In einer Folgepressemitteilung von 23:47 Uhr erläutert die Feuerwehr das Vorgehen:

Pressemitteilung mit Stand vom 06.07.2026, 22:08 Uhr:

Eine Pressemitteilung mit einer Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse wurde um 22:08 Uhr durch die Feuerwehr auf presseportal.de veröffentlicht:

Gefahreninformation über Warn-App Nina mit Stand vom 06.07.2026, 21:17 Uhr:

Zur Information der Bevölkerung wurde eine Warnmeldung über über die Warn-App Nina ausgelöst. Diese dient der Gefahreninformation und soll dafür sensibilisieren, den betroffenen Bereich in der Wahner Heide großräumig zu meiden, damit Zufahrtwege frei bleiben und Einsatzkräfte nicht behindert werden. 

Eine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung besteht nach aktuellem Stand nicht.

Update mit Stand vom 06.07.2026, 20:40 Uhr:

Das Bild zeigt einen Löschhubschrauber, der Wasser aufnimmt.
Auch ein Löschhubschrauber war im Einsatz.

Der Einsatz in der Wahner Heide läuft weiterhin. Aufgrund der Lage wurden zahlreiche weitere Kräfte und Einheiten aus der Region angefordert. Der Einsatz erschwert sich, da sich der Brand auf einer vermutlich munitionsbelasteten Fläche befindet.

Aktuell wird mit bis zu 200 Einsatzkräften gerechnet. Neben der Feuerwehr Rösrath sind unter anderem überörtliche Feuerwehrkräfte, Rettungsdienst, Fachberater, Verpflegungseinheiten sowie weitere unterstützende Stellen eingebunden. Zur Unterstützung aus der Luft ist weiterhin ein Hubschrauber eingesetzt.

Der Grundschutz für das Rösrather Stadtgebiet ist zu jeder Zeit sichergestellt. Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht nach aktuellem Stand weiterhin nicht.

Wichtiger Hinweis: Bitte meiden Sie den betroffenen Bereich der Wahner Heide großräumig und behindern Sie keine Einsatzkräfte.

Erstmeldung mit Stand vom 06.07.2026, 18:40 Uhr: 

Derzeit befindet sich die Feuerwehr Rösrath bei einem Waldbrand in der Wahner Heide im Einsatz. Auf einer Kampfmittelverdachtsfläche brennen etwa 200 m² Waldboden. Das Feuer breitet sich in Richtung eines unbewohnten Gebietes aus.

Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr Rösrath, des Rheinisch-Bergischen Kreises sowie der Polizei sind vor Ort. Zu Unterstützung wird ebenfalls ein Hubschrauber eingesetzt.

Für die Bevölkerung besteht derzeit keine Gefahr.

Wir bitten darum, den Einsatzbereich zu meiden und den Einsatzkräften ausreichend Platz für ihre Arbeit zu lassen.