Rösrath verfügt über zehn Sirenen, die sich über das Stadtgebiet verteilen und im Zuge des Warntages ebenfalls ausgelöst werden. Der Warntag ist auch eine Premiere für den neuen Sirenenstandort in Bleifeld. Dort wurde im Juni dieses Jahres eine Sirene installiert. Diese wird daher am 10. September erstmals ausgelöst und Teil des Warntages sein. Bei der Auslösung handelt es sich aber lediglich um eine Übung, um die Bevölkerung mit dem Warnton vertraut zu machen und um für das richtige Verhalten im Notfall zu sensibilisieren.
Getestet werden die unterschiedlichen Sirenensignale. Mit einem einminütigen auf- und abschwellenden Heulton wird beispielsweise auf eine Gefahr hingewiesen. Ein einminütiger Dauerton gibt Entwarnung. Beim Probealarm am Bundesweiten Warntag werden beide Signale zu hören sein.
Neben der Auslösung der vorhandenen Sirenen wird auch eine Warnung über Cell-Broadcast abgesetzt. Cell-Broadcast ist ein Mobilfunkdienst, mit dem Warnnachrichten direkt auf das Smartphone geschickt werden, unabhängig davon, ob eine App installiert ist oder nicht. Die Warnung über Cell-Broadcast geht mit einem schrillen Alarmton einher, auch wenn das Telefon auf lautlos gestellt ist.
Zusätzlich wird es eine Probewarnung bei Radio Berg geben. Nach den Nachrichten um 11:00 Uhr unterbricht die Leitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises das Programm für eine Durchsage. Auch Warn-Apps, wie NINA, werden ausgelöst. Dieser Warnmittelmix ist wichtig, um im Ernstfall so viele Menschen wie möglich so schnell wie möglich zu erreichen.
Der Warntag dient der Sensibilisierung der Bürgerinnen und Bürger. Wenn die Bevölkerung weiß, wie mit solchen Warnungen umzugehen ist, kann sie sich im Notfall besser selbst schützen.
Weitere Informationen rund ums Themenfeld Bevölkerungsschutz und der Frage „Was tun im Notfall“ gibt es hier:
Erfahrungen teilen
Damit Warnungen künftig weiter verbessert und optimiert werden können, ist die Rückmeldung der Bevölkerung besonders wichtig. Bürgerinnen und Bürger können Sirenen, die nicht ausgelöst haben, per E-Mail melden an
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz bittet darüber hinaus alle Bürgerinnen und Bürger, vom 10. bis zum 17. September an einer Umfrage teilzunehmen und ihre Erfahrungen mit den verschiedenen Warnmitteln zu teilen:
