Die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler der KGS und GGS soll verbessert werden: Dazu werden der Sandweg und der Ginsterweg zur Schulstraße. Die Zufahrt wird ab dem 09. November werktags zwischen 07:30 und 08:00 Uhr durch ausziehbare Absperrgitter gesichert. Während dieses Zeitraums ist der gesperrte Bereich ausschließlich zu Fuß oder mit dem Fahrrad passierbar. Eine Ausnahme gilt für Anwohnerinnen und Anwohner, die mit einer entsprechenden Durchfahrtserlaubnis weiterhin in den Bereich einfahren dürfen.
Der Verkehrsversuch geht auf einen Prüfauftrag zur Verbesserung der Schulwegsicherheit am Schulzentrum Sandweg zurück. In ihren Sitzungen im September sprachen sich die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung, Planung und Verkehr sowie des Ausschusses für Bildung, Schule, Sport und Freizeitgestaltung dafür aus, die Einrichtung der Schulstraße zunächst probeweise umzusetzen. Der Testzeitraum ist bis zum Ende des Schuljahres 2026/2027 vorgesehen.
Die Schulleitungen der KGS und GGS informieren alle Eltern mit einem Elternbrief über die geplante Maßnahme. Dieser enthält neben den wichtigsten Informationen auch eine Übersichtskarte, auf der die bestehenden Hol- und Bringzonen eingezeichnet sind. Diese können von Eltern weiterhin genutzt werden, um ihre Kinder in Schulnähe abzusetzen.
Auch die Anwohnerinnen und Anwohner der betroffenen Straßen werden gesondert informiert. Sie erhalten automatisch und ohne vorherige Antragstellung eine entsprechende Durchfahrtserlaubnis per Posteinwurf.
Bei der Sperrung der Straße erhält der Verkehrsversuch auch aktive Unterstützung aus der Elternschaft. Die Verwaltung begrüßt die Bereitschaft der Eltern. „Das gemeinsame Engagement von Schulen, Eltern und Verwaltung bildet eine wesentliche Grundlage für die erfolgreiche Durchführung des Verkehrsversuchs“, betont der Erste Beigeordnete Martin Stolte.
Kontinuierliche Begleitung des Verkehrsversuchs
Die Verwaltung wird den Verkehrsversuch kontinuierlich begleiten und sowohl die Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit als auch mögliche Verkehrsverlagerungen regelmäßig überprüfen. Der mehrmonatige Erprobungszeitraum bis zum Beginn der Sommerferien 2027 ermöglicht es zudem, unterschiedliche Jahreszeiten und Witterungsbedingungen in die Bewertung einzubeziehen.
Nach Abschluss des Verkehrsversuchs werden die Ergebnisse ausgewertet und den politischen Gremien zur Beratung vorgelegt. Auf dieser Grundlage wird entschieden, ob die Einrichtung einer dauerhaften Schulstraße sinnvoll und erforderlich ist. Erst bei einer dauerhaften Umsetzung wären gegebenenfalls weitere Investitionen notwendig, beispielsweise für fest installierte Sperrvorrichtungen.
