Kommunalpolitikerinnen folgen Einladung zum Politischen Salon für Frauen

Wie können Frauen in der Kommunalpolitik gestärkt, besser vernetzt und zu einer aktiven Mitgestaltung vor Ort ermutigt werden? Mit diesen Fragen beschäftigten sich politisch engagierte Frauen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis beim ersten „Politischen Salon für Frauen“ in Bergisch Gladbach. 44 Politikerinnen sind der Einladung gefolgt.

Eingeladen hatten die Gleichstellungsbeauftragten des Rheinisch-Bergischen Kreises. Ziel der Veranstaltung war es, einen Raum für persönlichen Austausch zu schaffen, fachliche Impulse zu geben und neue Kontakte über kommunale und parteipolitische Grenzen hinweg zu ermöglichen. Der Politische Salon ist dabei bewusst nicht als einmalige Veranstaltung angelegt, sondern soll den regelmäßigen Austausch unter politisch engagierten Frauen fördern und langfristig stärken.

Einen besonderen Impuls bot die Vorstellung des Projekts „Be the Change. Frauen für Demokratie“ durch Caroline Schäfer von der Ruhr-Universität Bochum. Das Projekt setzt sich dafür ein, den Frauenanteil in den kommunalen Gremien Nordrhein-Westfalens nachhaltig zu erhöhen und Frauen darin zu bestärken, Demokratie und Kommunalpolitik aktiv mitzugestalten.

Die Teilnehmerinnen des Politischen Salons tauschen sich in lockerer Runde aus.
Idee des Politischen Salons: Der gemeinsame Kontakt und Austausch über kommunale und parteipolitische Grenzen hinweg.

Die Gespräche des Abends machten deutlich: Frauen möchten nicht nur über politische Teilhabe sprechen, sondern gemeinsam konkrete Wege finden, ihre Beteiligung zu stärken und politische Gestaltungsmöglichkeiten auszubauen. Denn eine lebendige und vielfältige Kommunalpolitik lebt von unterschiedlichen Perspektiven und der gleichberechtigten Mitwirkung von Frauen.

Auch das Thema des nächsten Treffens knüpft daran an. Geplant ist ein Workshop unter dem Titel „Einmischen erwünscht – Frauen gestalten Kommunalpolitik“, der weitere Impulse für die aktive politische Mitgestaltung geben soll.

Die Gleichstellungsbeauftragten des Rheinisch-Bergischen Kreises ziehen eine positive Bilanz des Auftakts und freuen sich darauf, den begonnenen Austausch fortzuführen. Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen möchten sie weitere Impulse setzen, um Frauen in der Kommunalpolitik sichtbarer zu machen, ihre Beteiligung zu fördern und ihren Einfluss nachhaltig zu stärken. Auch Teilnehmerinnen, die den Auftakt verpasst haben, können sich jederzeit anschließen. Ansprechpartnerinnen für weitere Informationen sind die Gleichstellungsbeauftragten in der jeweiligen Kommune.