Am Donnerstag, 12. März 2026, findet der landesweite Warntag statt. Dabei werden in ganz Nordrhein-Westfalen ab 11:00 Uhr die verfügbaren Warnmittel getestet. Rösrath verfügt über neun Sirenen, die sich über das Stadtgebiet verteilen und im Zuge des Warntages ebenfalls ausgelöst werden. In einem Abstand von fünf Minuten werden die unterschiedlichen Warntöne getestet. Die Entwarnung erfolgt um 11:20 Uhr. Es handelt sich dabei lediglich um eine Übung, um die Bevölkerung mit dem Warnton vertraut zu machen und um für das richtige Verhalten im Notfall zu sensibilisieren. In Nordrhein-Westfalen werden die Sirenen seit 2024 ausschließlich zur Warnung der Bevölkerung genutzt.
Neben der Auslösung der vorhandenen Sirenen wird auch eine Warnung über Cell-Broadcast ausgelöst. Cell-Broadcast ist ein Mobilfunkdienst, mit dem Warnnachrichten direkt auf das Smartphone geschickt werden, unabhängig davon, ob eine App installiert ist oder nicht. Die Warnung über Cell-Broadcast geht mit einem schrillen Alarmton einher, auch wenn das Telefon auf lautlos gestellt ist. Auch Warn-Apps, wie NINA, werden ausgelöst.
Am Warntag wird zudem eine Testdurchsage über den Radiosender „Radio Berg“ zu empfangen sein. Das laufende Hörfunkprogramm wird zu diesem Zweck kurzzeitig unterbrochen. Dieser Warnmittelmix ist wichtig, um im Ernstfall so viele Menschen wie möglich so schnell wie möglich zu erreichen.
Der Warntag dient der Sensibilisierung der Bürgerinnen und Bürger. Wenn die Bevölkerung weiß, wie mit solchen Warnungen umzugehen ist, kann sie sich im Notfall besser selbst schützen. Das Land NRW möchte in diesem Jahr im Zuge des Warntags daher besonders die Selbstschutzfähigkeit der Bevölkerung in den Fokus rücken.
Weitere Informationen:
Das Ministerium des Innern hat zum Thema eine Broschüre herausgegeben. Sie ist unter www.im.nrw zu finden:
Auch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) bietet entsprechende Informationen:
Informationen rund ums Themenfeld Bevölkerungsschutz und der Frage „Was tun im Notfall“ gibt es auch auf unseren Seiten: Siehe hierzu www.roesrath.de/bevoelkerungsschutz
