Gelungener Abschluss: Ausstellung von Lukrezia Krämer endet mit Lesung

Seit September prägten die Werke von Lukrezia Krämer das Bild des Bürgerforums in Hoffnungsthal. Nach fünf Monaten ist die Ausstellung nun zu Ende gegangen – und fand mit einer stimmungsvollen Finissage einen gelungenen Abschluss. Mehr als 30 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, die Bilder ein letztes Mal zu betrachten. Eine begleitende Lesung der Düsseldorfer Autorin Monia Tahar verlieh den ausgestellten Arbeiten eine zusätzliche, literarische Ebene. So entstand ein lebendiger Dialog zwischen Wort und Bild, der das Publikum begeisterte und der Ausstellung einen runden Ausklang bescherte.

Lukrezia Krämer ist in Rösrath aufgewachsen und studierte von 2013 bis 2019 an der Kunstakademie Düsseldorf. In ihrer Malerei widmet sie sich vor allem Landschaftsdarstellungen, in denen Atmosphäre und Emotionen der jeweiligen Umgebung eingefangen werden. Ihre Arbeiten wurden bereits in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt und mehrfach ausgezeichnet. Auch in Rösrath ist sie präsent: Neben der Ausstellung im Bürgerforum war sie zuletzt auch bei den „Rösrather Künstlern“ vertreten und erreichte dort den dritten Platz beim Publikumspreis.

Monia Tahar wiederum kommt aus Düsseldorf und gilt als Poetin und leidenschaftliche Erzählerin. In ihren Gedichten und Prosatexten widmet sie sich Themen wie Selbstfindung, innerer Reflexion und den leisen Zwischentönen des Lebens. Mit großer Freude begleitete sie die Finissage von Lukrezia Krämer und zeigte sich dankbar für die Einladung nach Rösrath.

Auch die städtische Kulturbeauftragte Elke Günzel blickt zufrieden auf die vergangenen Monate zurück. Die Ausstellung im Bürgerforum habe großen Zuspruch erfahren. Entsprechend steht das nächste Projekt bereits in den Startlöchern: Ab dem 15. März präsentiert der Rösrather Künstler und Fotograf Wolfgang Melcher seine Arbeiten im Bürgerforum. In sensiblen Schwarz-Weiß-Aufnahmen lädt er zu einer fotografischen Reise in den Orient ein und begegnet Menschen, Landschaften sowie architektonischen Räumen, die von Geschichte, Religion und kultureller Vielfalt geprägt sind. Nach der Vernissage am 15. März wird die Ausstellung bis zum 5. Juli im Bürgerforum zu sehen sein.