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Wohngeld

Wohngeld ist ein Zuschuss zu den monatlichen Wohnkosten, der grundsätzlich nicht zurückgezahlt werden muss. Der Zuschuss wird in der Regel für 12 Monate bewilligt.

Es gibt zwei Formen: Wohngeld als Mietzuschuss, sofern Sie eine Wohnung oder ein Zimmer zur Miete bewohnen, oder als Lastenzuschuss, wenn Sie ein Eigenheim oder
eine Eigentumswohnung haben. 


Hinweis:
Nach kurzer telefonischer Rücksprache werden Ihnen Anträge mit denen für Sie notwendigen Antragsvordrucken per Post zugesendet. Die erforderlichen Unterlagen sind von Fall zu Fall unterschiedlich und richten sich nach Ihren persönlichen Verhältnissen.

Corona-Aufholpaket

Im Rahmen des sog. Corona-Aufholpakets sollen minderjährige Kinder und Jugendliche aus bedürftigen Familien (SGB II, SGB XII, AsylbLG, BVG) bzw. Familien mit geringerem Einkommen (Kinderzuschlag, Wohngeld), die im August 2021 Leistungen beziehen, einen Kinderfreizeitbonus in Höhe von einmalig 100 Euro je Kind erhalten.
Der Kinderfreizeitbonus wird von der Familienkasse ausgezahlt. Sie soll den Bonus an Bezieherinnen und Bezieher von Kinderzuschlag automatisch auszahlen. Davon umfasst sind auch Fälle, in denen Kinderzuschlag und Wohngeld bezogen wird.
Familien, die nur Wohngeld und keinen Kinderzuschlag beziehen, müssen für die Auszahlung einen formlosen Antrag bei der Familienkasse stellen. Geht der Antrag bei einer Wohngeldbehörde ein, so ist er gemäß § 16 Absatz 2 SGB I unverzüglich an die Familienkasse weiterzuleiten.
Verfahren/Unterstützung durch die Wohngeldbehörden:
Da ein Wohngeldbezug im August 2021 nach § 6d BKGG – neu - lediglich Voraussetzung für den Erhalt des Kinderfreizeitbonus ist, sind die Wohngeldbehörden des Landes nicht unmittelbar betroffen und haben infolgedessen keine originäre Zuständigkeit für diese Zusatzleistung. Die Hilfestellung bei dieser Leistung beschränkt sich daher auf Beratung und Information eventuell betroffener Haushalte.

Was ist die Voraussetzung für einen Wohngeldanspruch und ab wann wird das Wohngeld bewilligt?

- Voraussetzung ist, dass ein Wohngeldantrag bei der Wohngeldstelle gestellt wird
- Wenn ein Anspruch besteht, wird der Zuschuss frühestens ab dem 1. Tag des
Monats bewilligt, in dem der Wohngeldantrag bei der Wohngeldstelle eingeht.

Wer kann den Antrag auf Wohngeld stellen?

- Antragsberechtigt sind jeweils die/der Mieter/in bzw. die/der Eigentümer/in
- Kommen dafür mehrere Personen in Frage, dann der jeweilige Haushaltsvorstand.
(Haushaltsvorstand = wer den größten Teil des Familieneinkommens erzielt)


Von welchen Faktoren hängt die Höhe eines Wohngeldanspruchs ab?

- von der Zahl der im Haushalt lebenden Familienmitglieder/Personen
- von der Höhe des Familieneinkommens
- von der Höhe der zuschussfähigen Miete bzw. Belastung

Wer ist nicht antragsberechtigt für Wohngeld?

- alleinstehende Wehrpflichtige im Grundwehrdienst.
- Auszubildende und Studenten, denen Leistungen zur Förderung der
Ausbildung dem Grunde nach zustehen (Ansprüche auf Berufs-
ausbildungsbeihilfen oder BAFöG-Leistungen).
- Bezieher von SGB II- oder SGB XII-Leistungen

Wichtig für Auszubildende und Studenten

Dieser grundsätzliche Ausschluss vom Wohngeld gilt auch dann,
wenn der Auszubildende/Student zwar "dem Grunde nach" berechtigt ist
eine Ausbildungsförderung zu erhalten, aber z. B. wegen der Höhe
des anzurechnenden Einkommens (eigenes Einkommen oder das der
Eltern) tatsächlich keinen Anspruch auf Ausbildungsförderung hat.

Wann kann ein bereits bewilligter Wohngeldanspruch erhöht werden?

- wenn sich die Zahl der zum Haushalt rechnenden Familienmitglieder erhöht hat
- wenn entweder die zuschussfähigen Wohnkosten um mehr als 15 % gestiegen sind
- oder wenn sich das Familieneinkommen um mehr als 15 % verringert hat
- und ein entsprechender Erhöhungsantrag gestellt wird.

Wann kann ein bereits bewilligter Wohngeldanspruch wegfallen oder sich verringern?

- wenn die bezuschusste Wohnung von keinem der zum Haushalt
  gehörenden Familienmitglieder mehr genutzt wird
- wenn das Wohngeld nicht mehr zur Bezahlung der Miete verwendet wird
- wenn in einem laufenden Bewilligungszeitraum eine Transferleistung  beantragt wird
- wenn sich die Miete oder Belastung um mehr als 15 % verringert
- wenn sich das Gesamteinkommen der Familie um mehr als 15 % erhöht

Dienststelle

Stadt Rösrath

Fachbereich 7 Soziales, Kultur, Ehrenamt

Bereich Soziales

Leitung Elke Günzel

Fon 02205 / 802 123

Fax 02205 / 802 88 123

Elke Guenzel@Roesrath.de

+++ Mitteilung zur Hochwassersituation Stand: 26.07.2021 – 16:00 Uhr +++

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Stadtverwaltung ist nahezu wie gewohnt erreichbar und unterstützt Sie bei Ihren Fragen und Anliegen. Einschränkungen gibt es derzeit lediglich weiterhin im Bürgerbüro.

Weitere wichtige Informationen (zum Bürgerbüro, zur Kinderbetreuung, zur Soforthilfe etc.) finden Sie auf der Hochwasser-Seite (bitte klicken und anschließend dieses Fenster schließen). Diese Seite wird ständig aktualisiert.

Die eingerichtete Hotline ist weiterhin Montag bis Freitag von 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr erreichbar. Die Kolleginnen und Kollegen dort stehen Ihnen für Frage- und Hilfestellungen zur Verfügung. Sie erreichen die Hotline unter 02205 - 73 79 613.


Bondina Schulze

Bürgermeisterin