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Brücken bauen und Mauern einreißen“

Brücken bauen und Mauern einreißen“

Die Ausstellungseröffnung durch Bürgermeister Marcus Mombauer und der Vortrag von Dr. Theo Zwanziger, Initiator der Stiftung gegen Rassismus, finden am 05.04.2019 um 18.00 Uhr in Rösrath, im Bürgerforum Bergischer Hof, Bürgersaal, 2. OG, Rathausplatz, statt.

Die ausgestellten Arbeiten reflektieren die Gedanken, Emotionen und Hoffnungen der Künstler/-innen für die Zukunft. Ihre Lebenswege sind sehr unterschiedlich, was sich auch in einer großen Bandbreite im künstlerischen Ausdruck wiederspiegelt: die Ausstellung umfasst große und kleine Kunstwerke, dezente und plakative Umsetzungen, sie sind handgemalt oder digital erarbeitet, geklebt oder gefilzt, eine Einzel- oder eine Teamleistung. Und doch ziehen alle Beteiligten an einem Strang. Sie stimmen darin überein, dass Respekt, Toleranz, Offenheit und Kommunikation unerlässliche Grundlagen des menschlichen Zusammenlebens sind. Das gilt überall auf der Welt und unabhängig von der räumlichen Distanz.

Die Künstler/-innen nehmen Bezug auf den 30. Jahrestag des Mauerfalls. In Erinnerung dieses herausragenden Ereignisses, appellieren die Ausstellungen metaphorisch gesprochen daran, dass es noch weitere Mauern einzureißen gilt, z.B. zwischen Menschen, zwischen Geschlechtern, zwischen Arm und Reich.

Ziel ist es, Kunst in und aus beiden Ländern gleichzeitig zu zeigen, die eine Brücke des Verstehens, des gegenseitigen Lernens und des Respekts sowie der Stärkung des interkulturellen Dialogs spannt. Die freundschaftlichen, kulturellen und sozialen Beziehungen der Menschen in beiden Ländern sollen gefördert werden und es soll ein Beitrag zum Abbau von Vorurteilen geleistet werden. Die emotionale Sprache der Kunst wird die Bürger beider Länder erreichen. Die beiden Wanderausstellungen verstehen sich als Mittlerinnen zwischen den Kulturen in all ihrer Vielfalt und Gemeinsamkeit, auch über die Grenzen Nordafrikas hinaus.

Den Künstler*innen und auch der Initiatorin des Projekts Thyra Holst liegt nicht nur der interkulturelle Dialog am Herzen. Es geht Ihnen auch um Würde, Gleichberechtigung der Geschlechter und aller Ethnien, Vielfalt und Umweltschutz. Das Augenmerk liegt auf Hoffnung, Weltoffenheit und Versöhnung. Die Ausstellung in Rösrath wird u.a, auch durch die Dr. Jürgen Rembold Stiftung unterstützt

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