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Fairtrade: Die „Jecke Fairsuchung“

Fairtrade: Die „Jecke Fairsuchung“

Bunte Kostüme, ausgelassene Stimmung und freudige Gesichter entlang der Umzugsstrecke: Die Karnevalsumzüge gehören ohne Zweifel zu den Highlights des Straßenkarnevals. Beim Karnevalsumzug durch Hoffnungsthal waren am Sonntag auch wieder die Schülerinnen und Schüler der GGS Hoffnungsthal mit von der Partie. Beim Wurfmaterial setzten sie erstmals auf einen Anteil an Fairtrade-Kamelle - also auf Süßigkeiten, die allesamt fair gehandelt und umweltschonend verpackt sind.

Der Förderverein der GGS Hoffnungsthal unterstützt damit den Weg Rösraths zur Fairtrade-Stadt. Durch eine Sensibilisierung für nachhaltige und fair gehandelte Produkte sollen die Voraussetzungen für eine entsprechende Zertifizierung geschaffen werden. Der Förderverein der GGS Hoffnungsthal ist dankbar, dass die Interessengemeinschaft Hoffnungsthal das Anliegen unterstützt und dem Verein 350 Euro gespendet hat, um einen Anteil an Fairtrade-Kamelle für den Umzug in Hoffnungsthal zu kaufen. Unter dem Motto „bunt, lecker und fair“ kam das Wurfmaterial gut an.

Die Initiative „Jecke Fairsuchung“ steht unter der Schirmherrschaft der beiden Kölner Tatort-Kommissare Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär. Sie setzt sich bereits seit 2002 für fair gehandeltes Wurfmaterial ein. Entsprechende Initiativen sind ein Baustein, um auf die Fairtrade-Kampagne aufmerksam zu machen. Die Stadt freut sich über die Initiative der GGS Hoffnungsthal und steht bei Fragen rund um Fairtrade allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Schulen oder Unternehmen zur Verfügung. Ansprechpartnerin ist Nachhaltigkeitsmanagerin Yvonne Seeger:

Tel.: 02205-802 128
Mail: yvonne042adb7c7497499ab59d48b32e2d2c4f.seeger@9c4a9e719ed545d8bf8a475e3008acceroesrath.de

Zum Hintergrund: Der Stadtrat hat sich im September 2023 dafür ausgesprochen, dass Rösrath die notwendigen Schritte einleiten soll, um die Voraussetzungen für eine Zertifizierung als Fairtrade-Stadt zu erfüllen. Fairtrade zielt ab auf gerechtere Handelsbedingungen, die es Erzeugern ermöglichen, sozialer und umweltfreundlicher zu produzieren. Wer sich beim Einkauf für Produkte mit einem Fairtrade-Siegel entscheidet, unterstützt dieses Ziel aktiv. Fairtrade-„Klassiker“ sind Kaffee, Bananen, Schokolade, Tee und Reis.

Doch auch in anderen Bereichen lohnt es sich, genau hin zu schauen: Faire Schnittblumen kommen in der Produktion ohne den massiven Einsatz von Pflanzenschutzmitteln aus, für faire Fußbälle und faire Natursteine müssen keine Kinder arbeiten. Smartphones und Mode gibt es ebenfalls in der fairen Variante.

In Rösrath wird viel Wert darauf gelegt die beiden Aspekte „fair" und „regional" gemeinsam zu denken. Denn was aus der Nähe stammt, muss nicht erst über weite Strecken herbeigeschafft werden - gut fürs Klima und für die heimische Wirtschaft.

Weiterführende Informationen zu Fairtrade finden Sie hier.

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