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Aktuelles

Der Internationale Frauentag ist immer noch notwendig, um Diskriminierungen sichtbar zu machen und frauenpolitische Rechte einzufordern. Aber er ist zugleich ein Tag, an dem Frauen mit Stolz auf das bisher Erreichte zurückblicken können, ein Grund zum Feiern.

In jedem Jahr laden der Bürgermeister, die Gleichstellungsbeauftragte und der Kulturverein die Rösratherinnen und Rösrather zu aktuellen frauenpolitischen Themen ein.

NRW-Erklärvideo "Menschenhandel/Loverboy-Methode"

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW hat ein Erklärvideo zum Thema „Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung/Loverboys“ produzieren lassen. Dieses steht ab sofort in den Sozialen Medien für den Abruf zur Verfügung.!

https://www.youtube.com/watch?v=_pvDKgVNlNo

Frauentage

23. Frauentag am 08.03.2020

23. Frauentag – „Mehr Freiräume, mehr Mut“
Schwerpunktthema: gleichberechtigte Teilhabe für alle – Inklusion beginnt im Kopf

Rösrath – Am 19. März 1911 fand in Deutschland und anderen Ländern der erste Internationale Frauentag statt. Millionen Frauen hatten die Benachteiligung durch die gesamtgesellschaftlichen Verhältnisse satt und demonstrierten für mehr Gleichberechtigung. Sie forderten das Wahlrecht für Frauen. 1921 wurde der 8. März zum einheitlichen Frauentag erklärt.




22. Frauentag- Frühstück und Theateraufführung 10.03.2019
Malerin Frieda Kahlo – ein Vorbild für die Frauenbewegung



Rösrath – Am 19. März 1911 fand in Deutschland und anderen Ländern der erste Internationale Frauentag statt. Millionen Frauen hatten die Benachteiligung durch die gesamtgesellschaftlichen Verhältnisse satt und demonstrierten für mehr Gleichberechtigung. Sie forderten das Wahlrecht für Frauen. 1921 wurde der 8. März zum einheitlichen Frauentag erklärt.


21. Frauentag am 11.03.2018

„…wer nicht kämpft, hat schon verloren!“
Prof. Dr. Rita Süssmuth auf der Festveranstaltung zum „Internationalen Frauentag in Rösrath “

„Mädel, katholisch, vom Lande, - das kann nichts werden“, zitiert Professor Dr. Rita Süssmuth einige Kommentare, die es gab, als sie sich als junge Frau zum ersten Mal um ein politisches Mandat bewarb. Dennoch avancierte sie sehr bald zu einer der beliebtestes Politikerinnen ihrer Zeit und mischte als CDU-Familienministerin und später als Bundestagspräsidentin kräftig mit.
Professor Dr. Rita Süssmuth war auf Einladung der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt und des Kulturvereins ins Schloss Eulenbroich gekommen, um anlässlich des Tages „100 Jahre Frauenwahlrecht“ der Frage nachzugehen, was die Bemühungen um Gleichberechtigung bisher gebracht haben. Vor über 100 interessierten Frauen aus allen Bereichen der Gesellschaft und einer Hand voll Männern schlug sie den thematischen Bogen von 1918, als Frauen in Deutschland erstmals das aktive und passive Wahlrecht erhielten, bis hin zur heutigen Problematik der Gleichstellung von Mann und Frau in allen Bereichen der Gesellschaft.
Gestartet war die Veranstaltung mit dem Gesangsduo Ingrid Ittel-Fernau und Monika Kampmann und dem Lied: „Tu was, dann tut sich was!“, was auch gut ein Leitthema der historischen Frauenbewegungen gewesen sein könnte.

20. Frauentag am 08.03.2017



„Viel erreicht – viel zu tun“
Rösrath – Am 19. März 1911 fand in Deutschland und anderen Ländern der erste Internationale Frauentag statt. Millionen Frauen hatten die Benachteiligung durch die gesamtgesellschaftlichen Verhältnisse satt und demonstrierten für mehr Gleichberechtigung. Sie forderten das Wahlrecht für Frauen. 1921 wurde der 8. März zum einheitlichen Frauentag erklärt.
Unter dem Motto: „Viel erreicht – viel zu tun“ hatten die Stadt Rösrath und der Kulturverein Schloss Eulenbroich zu einem Empfang in die Bildungswerkstatt des Schlosses geladen. Rund 100 Frauen aus der gesamten Region und aus allen gesellschaftlichen Bereichen waren der Einladung gefolgt, um gemeinsam über Notwendigkeit und Möglichkeiten der Gleichbehandlung von Frau und Mann zu diskutieren.
Der 20. Rösrather Frauentag – inzwischen Tradition - wurde von Bürgermeister Marcus Mombauer eröffnet, der darauf hinwies, dass „obwohl sich inzwischen vieles verbessert hat, auch heute die Chancengleichheit von Frauen und Männern noch nicht erreicht ist.
Zwischen Anspruch und Lebenswirklichkeit klafft immer noch eine Lücke. Das gilt insbesondere für Frauen im Erwerbsleben. Die Gleichstellung muss tatsächlich durchgesetzt werden. Das beginnt zuerst in den Köpfen.“
„Wir sind noch nicht am Ziel!“, fügt die Gleichstellungsbeauftrage der Stadt, Elke Günzel, auffordernd an alle hinzu.
Die geballte Frauenpower in der Veranstaltung zeigte sich dann auch durch die musikalischen Beiträge von Monika Kampmann und Ingrid Ittel-Fernau in den prägnanten Liedern wie „ Wenn wir zusammen gehen“ und „Tu was, dann tut sich was“ in denen Frauenrechte und Frauenbewusstsein thematisieret werden und in Liedern und Texten über Frauen, die ein Leben lang von der Gesellschaft benachteiligt wurden. Lieder, die unter die Haut gingen und betroffen machten.
Im Anschluss wurde im Bergischen Saal des Schlosses das Theaterstück „Die Marquise von O“ nach Heinrich von Kleist aufgeführt. Die Schauspielerin Cornelia Gutermann-Bauer vom Turmalin-Theater in Weingarts bot eine eindrucksvolle Inszenierung einer Geschichte um eine starke Frau, der das Publikum gebannt folgte. Man hätte eine Stecknadel fallen hören können. Die spürbare Spannung löst sich am Ende in tosenden Applaus und stehende Ovationen für die Künstlerin auf. Auf der Bühne und im Saal - geballte Frauenpower. 

Girls'Day 

Seit 2001 findet der Girls'Day in Deutschland statt. Unternehmen, Behörden und Hochschulen laden seitdem Mädchen ein, um ihnen - mit jeder Menge Action - frauenuntypische Berufe näher zu bringen.


Weitere Infos finden Sie unter Links.

Welt-Mädchentag 2016

Mädchentag 2016

Der Internationale Mädchentag (auch Welt-Mädchentag genannt) ist ein von den Vereinten Nationen (UNO) initiierter Aktionstag. Er soll in jedem Jahr am 11. Oktober einen Anlass geben, um auf die weltweit vorhandenen Benachteiligungen von Mädchen hinzuweisen.


In jedem Jahr fand ein vielfältiges Programm im Rheinisch-Bergischen Kreis für Mädchen statt.


Die Mädchen konnten zwischen zahlreichen Workshops wählen. Angeboten wurden  Tanz- und Bewegungsworkshops, Boxen, Mini-Kurs Selbstverteidigung, Mitmach-Aktion "Singen" der Musikschule, Fotoausstellung zum Thema "Mädchenbilder“ und Workshops, in denen die Mädchen Gelegenheit hatten, sich mit Themen wie gewaltfreie Kommunikation, Ernährung und anderem auseinander zu setzen.

Equal Pay Day 18. März 2018

Die Gleichstellungsbeauftragte Elke Günzel der Stadt Rösrath macht auf die ungerechte Bezahlung von Frauen aufmerksam.
Eine rote Fahne mit der Aufschrift Equal Pay Day weht am Samstag, den 18. März neben dem Rösrather Rathaus. Es geht aber auch voran: Mit dem Entgelttransparenzgesetz ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Lohngerechtigkeit getan! In Deutschland können Beschäftigte seit dem 06. Januar 2018 Auskunft über die Entgeltstrukturen in ihrem Unternehmen verlangen und herausfinden, ob sie gerecht bezahlt werden. Aber was steckt hinter dem Auskunftsanspruch und worauf ist zu achten? Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat dazu eine Broschüre erstellt.
Der Equal Pay Day symbolisiert den Tag, der den Verdienstunterschied von Frauen und Männern aufzeigt, der laut Statistischem Bundesamt derzeit bei 21 Prozent liegt. Das sind 77 Tage, die Frauen im Jahr mehr als Männer arbeiten müssen, um rein rechnerisch auf das durchschnittliche Gehalt ihrer männlichen Kollegen zu kommen. Aus diesem Anlass finden am 18. März 201ß wieder zahlreiche bundesweite Aktionen statt, um die Debatte über die Gründe der Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen in Deutschland in die Öffentlichkeit zu tragen, ein Bewusstsein für die Problematik zu schaffen, und Entscheider zu mobilisieren, damit sich die Lohnschere schließt.
Nach der Sinus-Studie ( Entgeltungleichheit zwischen Frauen und Männern) sind die Gründe für die Unterschiede vielfältig :
• Frauen unterbrechen ihre Erwerbstätigkeit familienbedingt häufig über mehrere Jahre: Damit haben sie weniger Berufsjahre und verpassen Beförderungschancen.
• Vor allem ältere Wiedereinsteigerinnen sowie jene mit einer Erwerbsunterbrechung von mehr als fünf Jahren bekommen im Schnitt deutlich geringere Bruttogehälter. Häufig gelingt es ihnen nicht, auf derselben Stufe wieder einzusteigen. Auch sind Frauen nach längerer Unterbrechung oft bereit, Einkommensverzichte in Kauf zu nehmen, um eine Stelle zu finden, bei der sich Beruf und Familie ihren Vorstellungen entsprechend verwirklichen lassen. Männer sind eher als Frauen bereit, den Arbeitgeber zu wechseln – womit in der Regel Gehaltserhöhungen verbunden sind. Die Gründe für die vergleichsweise geringere Wechselbereitschaft von Frauen liegt nicht in einer Unflexibilität von Frauen, sondern in der praktizierten Rollenteilung: die Frau ist zumeist für die Vereinbarkeit und für das Management von Familie und Beruf zuständig- und findet auf dem Arbeitsmarkt nicht einfach Unternehmen die ihr die dafür notwendigen günstigen Rahmenbedingungen bieten. Frauen haben geringere Zugangschancen zu Führungspositionen – wenn Ihnen eine solche angeboten wird, verhandeln Sie oft weniger tough und risikobereit als Männer, denen mehr Alternativen offen stehen. In typischen Frauenberufen ist das Verdienstniveau tendenziell geringer als in typischen Männerberufen (insbesondere im Dienstleistungsbereich). Die Ursachen für die Entgeltungleichheiten sind also vielfältiger Natur und verstärken sich gegenseitig.
• Der Verdienstunterschied von Frauen und Männern liegt in Deutschland bei gleicher Tätigkeit bei 7%.


"Frauen gründen anders"  

"Frauen gründen anders" Die Veranstaltungsreihe wendet sich an alle Frauen, die eine Gründung planen oder sich in der Gründungsphase befinden.

"Frauen gründen anders" Termine und Themen 2017 PDF 631 KB

Bundeskabinett beschließt Ausweitung der Leistung bis zur Volljährigkeit des Kindes 

Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums Pressemitteilung 103, Veröffentlicht am
16.11.2016
Alleinerziehende Mütter und Väter leisten enorm viel und brauchen deshalb unsere besondere Unterstützung. Am 16. November hat das Bundeskabinett beschlossen, den Unterhaltsvorschuss auszuweiten: Ab 2017 wird der Unterhaltsvorschuss bis zur Volljährigkeit des Kindes gezahlt.
Die bisherige Höchstbezugsdauer von 72 Monaten wird aufgehoben. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig erklärt dazu: „Bislang zahlt der Staat höchstens sechs Jahre lang und für Elternteile mit Kindern ab zwölf Jahren gar nicht. Kinder wachsen, kommen in die Schule. Jetzt zum Beispiel werden dicke Jacken und Winterschuhe gebraucht. Gerade, wenn der Partner keinen Unterhalt zahlt, muss der Staat besser unterstützen. Deswegen soll der staatliche Vorschuss jetzt für Kinder bis zum Alter von 18 Jahren ausgeweitet werden. Davon werden zusätzlich mindestens 260.000 Kinder profitieren“.
Über die Finanzierung wird mit den Ländern gesondert eine Einigung herbeigeführt. In den laufenden Gesprächen hat der Bund den Ländern angeboten, auf seine Einnahmen nach § 8 Absatz 2 Unterhaltsvorschussgesetz (Rückgriff) zu ihren Gunsten zu verzichten. Der Unterhaltsvorschuss ist eine sehr wichtige Leistung für alleinerziehende Eltern und ihre Kinder. Das bestätigt nicht nur die Gesamtevaluation der familien-bezogenen Leistungen. Er sichert nicht nur die finanzielle Situation der Alleinerziehenden Familien ab, sondern vielmehr gelingt es durch die Bemühungen der Unterhaltsvorschussstellen um die Unterhaltszahlungen des Partners oft, dass Unterhalt fließt. Bereits in seiner derzeitigen Ausgestaltung sichert der Unterhaltsvorschuss verlässlich die wirtschaftliche Stabilität der Familien und trägt zu ihrem Wohlergehen bei.
Zum Hintergrund: Der Unterhaltsvorschuss ist eine besondere Hilfe für alleinerziehende Elternteile und ihre Kinder. Sie hilft den Alleinerziehenden, wenn sie wegen des Ausfallens der Unterhaltszahlungen des anderen Elternteils selbst nicht nur für die Betreuung und Erziehung des Kindes sorgen, sondern auch für den ausfallenden Barunterhalt aufkommen müssen. Alleinerziehende Elternteile und ihre Kinder sind in dieser Lebenssituation besonders zu unterstützen.
Der Unterhaltsvorschuss hat dabei auch armutsreduzierende Wirkung. Unterhaltsvorschuss unterstützt bislang längstens für 72 Monate und bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres des Kindes. Das wird nun geändert: Alleinerziehende können nunmehr auch für ältere Kinder im
Alter von 12 bis 17 Jahren Unterhaltsvorschuss und ohne Begrenzung der Bezugsdauer erhalten.
Weitere Informationen hierzu finden Sie im Internet unter www.bmfsfj.de bzw.http://www.familien-wegweiser.de

Frauen in Führung (FiF)

In diesem Jahr bieten Frauen in Führung (FiF)  drei Vorträge für Frauen in Führungspositionen an. Sie finden immer freitags ab 19 Uhr statt. Dabei geht es um am 15. April um Ethik im Beruf, am 10. Juni darum, die Chefin in sich zu wecken und zum Abschluss am 18. November um traditionelle Lebensentwürfe. Die Teilnahme kostet pro Abend 12,50 Euro, Anmeldungen sind über das Frauenbüro Bergisch Gladbach unter Tel. 0 22 02/14 26 47 möglich.
 

Traditionelle Lebensentwürfe  PDF 732 KB

Jungen -Zukunftstag

Seit 2011 wird auch für die Jungen ein Zukunftstag angeboten um ihnen männeruntypische Berufe vorzustellen.

Der soziale Sektor boomt, aber die jungen Männer haben diesen Bereich noch nicht für sich entdeckt.

Weitere Infos finden Sie unter Links.

Sichtwechsel - Lebensthemen und Chancen von Frauen und Mädchen mit Behinderung und chronischer Erkrankung in Nordrhein-Westfalen"

Die Broschüre zeigt die Vielfalt der Handlungsfelder, in denen Mädchen und Frauen mit Behinderungen agieren und liefert einen lebendigen Einblick in die Arbeit der Netzwerkerinnen. Die Bandbreite reicht von Themen wie Ausbildung und Beruf, Gesundheit, Leben mit einer Hörbehinderung bis hin zu Sexualität und Partnerschaft. Ergänzt werden die Handlungsfelder durch hilfreiche Tipps und Links.
Als Expertinnen in eigener Sache setzen sich die Netzwerkerinnen für behinderte Frauen und Mädchen ein. Sie melden sich fachlich fundiert, immer eng orientiert an den Bedürfnissen von Mädchen und Frauen mit Behinderung und vor allem nachdrücklich zu Wort. Eine starke Lobby für rund eine Million Mädchen und Frauen in Nordrhein-Westfalen.
Die Broschüre leistet einen Beitrag, den öffentlichen Blick - neben der notwendigen Wahrnehmung der besonderen Belange von Frauen und Mädchen mit Behinderung - auch auf die enormen Potenziale und Ressourcen der Betroffenen zu richten. Wer für die Organisation des Alltäglichen mit aller Kraft gegen so viele Barrieren ankämpfen muss, entwickelt mit der Zeit besondere Kompetenzen und Fähigkeiten. Wollen Frauen mit Behinderung ihr Leben gut bewältigen, werden sie mitunter zu wahren Meisterinnen im Umgang mit Einschränkungen und Hindernissen, weil sie gelernt haben, zu kämpfen und dort weiter zu machen, wo andere längst aufgeben würden.

Broschüre Sichtwechsel - Lebensthemen und Chancen von Frauen und Mädchen mit Behinderung und chronischer Erkrankung in Nordrhein-Westfalen" PDF 2,64 MB

Wiedereinstieg in den Beruf, Beratung

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) erfüllt für die Bürgerinnen und Bürger sowie für Unternehmen und Institutionen umfassende Dienstleistungsaufgaben für den Arbeits- und Ausbildungsmarkt.

Dienststelle

Stadt Rösrath

Gleichstellungsstelle
Leitung Bürgermeister Mombauer
Fon 02205/ 802 101
Fax 02205 / 802 88 101
Buergermeister@cda021e13bce45dbaa65ca7f5130f511Roesrath.de