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Rösrath entdecken

Herzlich willkommen in Rösrath!

Wir laden Sie ein zu einer kurzen Bilderreise durch unser Rösrath.

Werfen Sie mit uns einen Blick auf unsere Stadt von den Hügeln des Bergischen Landes herab, folgen uns zu Haus Eulenbroich als "Gute Stube", betrachten historische Gebäude und moderne Architektur.
Lassen Sie sich durch zauberhafte Winkel und belebte Straßen führen; Sie werden verstehen, was wir an unserer Stadt so lieben!
Und wenn Sie Rösrath schon kennen: Vielleicht entdecken Sie ja die ein oder andere "Schönheit" wieder neu ...            

Haben wir Ihnen mit unserer kleinen virtuellen Reise Appetit auf einen Spaziergang gemacht?

Nur zu, Sie werden feststellen, dass Rösrath in jeder Hinsicht Interessantes und Anregendes zu bieten hat!

Lage

Sie finden die Stadt Rösrath mitten im Königsforst am Ufer des Flüsschens Sülz in landschaftlich äußerst reizvoller Umgebung.

Ein großer Waldbestand, das Bergische Land mit seinen Hügeln und Bachläufen und die Wahner Heide als Naturschutzgebiet bieten Einwohnern und Besuchern ein attraktives, abwechslungsreiches landschaftliches Umfeld mit hohem Freizeit- und Erholungswert.

Rösrath ist eingebunden in die Rheinschiene Bonn-Köln-Düsseldorf mit ihrer Zukunftsperspektive als Euro-Region. Im Nordwesten Rösraths, separiert durch den Königsforst, liegt Köln.


Gut zugängliche Autobahnen verbinden direkt mit Köln, Düsseldorf, dem Ruhrgebiet und Aachen/Benelux. Mit der City-Bahn (ÖPNV) ist der Kölner Hauptbahnhof in 20 Minuten zu erreichen. Der 15 Autominuten entfernt liegende Köln-Bonner-Flughafen bietet direkte Verbindung zwischen unserer Stadt im Grünen und der ganzen Welt.

Geschichte

Geschichtsverein Rösath

Rösrath - eine wechselvolle Geschichte im unteren Sülztal!


Rösrath, eine Stadt am Tor zum Bergischen Land, die zur Stadtwerdung 2001 mit dem lange ersehnten Autobahnanschluss inmitten des neuen Gewerbe- und Wohnparks "Scharrenbroich" noch direkter "an die Welt" angebunden worden ist, blickt zurück auf eine mindestens 1110-jährige Geschichte.

Bleiben wir bei den nicht unwichtigen Verkehrswegen. Während die Straßen ins Sülztal erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgebaut wurden, kam bereits 1890 die Eisenbahn von Bensberg aus ins Sülztal, im Wesentlichen finanziert durch die Hoffnungsthaler Firma Reusch und die Bergwerksgesellschaft des Altenbergs, die "Vieille Montagne". Die Firma Reusch, die das zu Ende des 18. Jahrhunderts im Sülztal errichtete Hammerwerk übernommen hatte und zum metallverarbeitenden Betrieb ausbaute, trug ebenso zur Hebung des Lebensstandards im einst bitterarmen Sülztal bei wie die Bergwerksgesellschaft aus Lüttich, die etwa um die gleiche Zeit die Schürfrechte am Lüderich erhielt und dort vielen Menschen aus Rösrath und Umgebung Arbeit und Brot brachte.

Die Geschichte des Bergbaus führt uns nicht nur bis in die Zeit der Römer zurück, die nachweislich schon im ersten Jahrhundert n. Chr. Metall aus dem Lüderich holten, sondern bringt uns auch auf die Spur sächsischer Bergleute, die im 16. Jahrhundert den evangelischen Glauben ins Sülztal gebracht haben sollen. Sicher ist, dass die Kirchengemeinde in Volberg - so hieß Hoffnungsthal bis zu der oben beschriebenen hoffnungsvollen industriellen Entwicklung im 19. Jahrhundert - bereits im 16. Jahrhundert evangelisch wurde, was zu einem jahrhundertelangen konfessionellen Gegensatz zum katholischen Ort Rösrath geführt hatte. Den katholisch gebliebenen Adelsfamilien der Herrensitze im Sülztal wie Haus Stade, Venauen und Eulenbroich gelang es später im 17. Jahrhundert, Augustinermönche nach Rösrath zu holen, durch deren Kloster in Rösrath den Katholiken der weite Weg zur zuständigen Pfarrei in Altenrath erspart wurde.Der Kirche ist schließlich auch die erste urkundliche Erwähnung im sogenannten Prümer Urbar zu verdanken, das schon im Jahre 893 Besitzungen in Volberg erwähnt, die Abgaben nach Münstereifel zu liefern hatten.

Schreiten wir weiter in der Geschichte noch weiter zurück, so stoßen wir nicht nur auf die bereits erwähnten Bergbau betreibenden Römer, sondern auch weit zurück in der Vorgeschichte auf mittelsteinzeitliche Besiedlungsspuren in Forsbach, aber auch in der angrenzenden Wahner Heide.

Dann verlieren sich die Spuren menschlicher Besiedlung im Gebiet der Stadt Rösrath, und es lässt sich nur spekulieren, ob sich nicht vielleicht doch auch der eine oder andere Neandertaler ins Sülztal verlaufen haben könnte.... .


Wer sich mit der Geschichte Rösraths beschäftigen möchte, ist beim Geschichtsverein Rösrath an der richtigen Adresse.

Durch Veranstaltungen aller Art wie Vorträge, Wanderungen oder Führungen wird die Geschichte unserer Heimat wieder lebendig. Zahlreiche Publikationen dokumentieren auf anschauliche Art geschichtliche Zusammenhänge.

Wappen

Das Stadtwappen zeigt ein quergeteiltes barockes Schild, im oberen weißen Feld den wachenden doppelschwänzigen roten Löwen, blaubewehrt und blaugekrönt, im unteren grünen Feld ein weißes Jagdhorn mit goldenem Mundstück, Stürze und Tragriemen. Das Wappen wurde der Gemeinde Rösrath am 06. August 1935 verliehen. Grundlage ist das "Sigill der Scheffe zu Volberg 1556" des alten bergischen Landgerichts Volberg, das durch Herzog Wilhelm verliehen war. Der Dingstuhl des Gerichts war mit vier Scheffen besetzt, welche die Rechtssachen des Botamtes Volberg, das räumlich mit der heutigen Stadt übereinstimmt, regelten.
Das Siegel wurde im Jahr 1928 durch den Rösrather Lehrer Dr. Anton Jux wiederentdeckt und findet sich einmal im Archiv der evangelischen Kirche zu Seelscheid an einer Urkunde von 1742, ein zweites Mal im Staatsarchiv in Düsseldorf (Köln, Domstift Nr. 2602) vom 20. Juli 1566. Die Gestaltung erfolgte durch Herrn Wolfgang Pagenstecher, Düsseldorf.