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Aktuelles

Der Internationale Frauentag ist immer noch notwendig, um Diskriminierungen sichtbar zu machen und frauenpolitische Rechte einzufordern. Aber er ist zugleich ein Tag, an dem Frauen mit Stolz auf das bisher Erreichte zurückblicken können, ein Grund zum Feiern.

In jedem Jahr laden der Bürgermeister, die Gleichstellungs-beauftragte und der Kulturverein die Rösratherinnen und Rösrather zu aktuellen frauenpolitischen Themen ein.

Außensprechstunde der Frauenberatungsstelle Bergisch Gladbach in Rösrath

Katja Gissel

Jeden 1. Montag im Monat um 14.00 und um 15.00 Uhr bietet die Frauenberatungsstelle Bergisch Gladbach eine Außensprechstunde im Rathaus Rösrath an.

Die Beratungen sind offen für jede Frau, sie sind vertraulich und kostenfrei.

Weitere Infos finden Sie hier. 0,3 MB

09.01.2017 PDF 0,1 MB

20. Frauentag mit geballter Frauenpower

„Viel erreicht – viel zu tun“
Rösrath – Am 19. März 1911 fand in Deutschland und anderen Ländern der erste Internationale Frauentag statt. Millionen Frauen hatten die Benachteiligung durch die gesamtgesellschaftlichen Verhältnisse satt und demonstrierten für mehr Gleichberechtigung. Sie forderten das Wahlrecht für Frauen. 1921 wurde der 8. März zum einheitlichen Frauentag erklärt.
Unter dem Motto: „Viel erreicht – viel zu tun“ hatten die Stadt Rösrath und der Kulturverein Schloss Eulenbroich zu einem Empfang in die Bildungswerkstatt des Schlosses geladen. Rund 100 Frauen aus der gesamten Region und aus allen gesellschaftlichen Bereichen waren der Einladung gefolgt, um gemeinsam über Notwendigkeit und Möglichkeiten der Gleichbehandlung von Frau und Mann zu diskutieren.
Der 20. Rösrather Frauentag – inzwischen Tradition - wurde von Bürgermeister Marcus Mombauer eröffnet, der darauf hinwies, dass „obwohl sich inzwischen vieles verbessert hat, auch heute die Chancengleichheit von Frauen und Männern noch nicht erreicht ist.
Zwischen Anspruch und Lebenswirklichkeit klafft immer noch eine Lücke. Das gilt insbesondere für Frauen im Erwerbsleben. Die Gleichstellung muss tatsächlich durchgesetzt werden. Das beginnt zuerst in den Köpfen.“
„Wir sind noch nicht am Ziel!“, fügt die Gleichstellungsbeauftrage der Stadt, Elke Günzel, auffordernd an alle hinzu.
Die geballte Frauenpower in der Veranstaltung zeigte sich dann auch durch die musikalischen Beiträge von Monika Kampmann und Ingrid Ittel-Fernau in den prägnanten Liedern wie „ Wenn wir zusammen gehen“ und „Tu was, dann tut sich was“ in denen Frauenrechte und Frauenbewusstsein thematisieret werden und in Liedern und Texten über Frauen, die ein Leben lang von der Gesellschaft benachteiligt wurden. Lieder, die unter die Haut gingen und betroffen machten.
Im Anschluss wurde im Bergischen Saal des Schlosses das Theaterstück „Die Marquise von O“ nach Heinrich von Kleist aufgeführt. Die Schauspielerin Cornelia Gutermann-Bauer vom Turmalin-Theater in Weingarts bot eine eindrucksvolle Inszenierung einer Geschichte um eine starke Frau, der das Publikum gebannt folgte. Man hätte eine Stecknadel fallen hören können. Die spürbare Spannung löst sich am Ende in tosenden Applaus und stehende Ovationen für die Künstlerin auf. Auf der Bühne und im Saal - geballte Frauenpower. 

Neues Webportal für Hilfsangebote 

Gewalt gegen Frauen

Gewalt gegen Frauen hat viele Facetten: auch Worte können dazu gehören
Foto: Film-Still/frauen-raus-aus-der-gewalt.de
Am 25. November ist der Internationale Aktionstag gegen Gewalt gegen Frauen. Nun gibt es ein neues Online-Portal, das die Hilfsangebote für Frauen zum Schutz vor Gewalt übersichtlich bündelt.
Unter www.frauen-raus-aus-der-gewalt.de werden in leichtverständlicher Sprache und mit Hilfe von animierten Clips Angebote wie das Hilfetelefon, Frauenhäuser oder der Frauennotruf vorgestellt und zu den jeweiligen Seiten verlinkt. Auch Hilfsangebote speziell für Migrantinnen sind zu finden - allerdings alles in deutscher Sprache.
"Gewalt gegen Frauen geht uns alle an"
Die Macherinnen der Seite rund um die Filmemacherin und Diplom-Sozialarbeiterin Beatrix Wilmes beschreiben ihre Motivation folgendermaßen:„Gewalt gegen Frauen geht uns alle an. Und nur wenn wir hinschauen und Stellung beziehen, können wir etwas verändern.“
Prominente Unterstützerinnen fordern Solidarität
Unterstützung erhält das Projekt nicht nur von Initiativen, Stiftungen oder von staatlicher, sondern auch von prominenter Seite. Lisa Ortgies, Moderatorin von Frau TV dazu: „Liebe ist die grausamste aller Rechtfertigungen für Gewalt. Demütigungen oder Schläge können kein Ausdruck von Liebe sein, sie sind immer der Beweis für die Unfähigkeit zu lieben. Und niemand von uns sollte wegschauen, wenn so etwas in der Umgebung passiert. Auch dafür gibt es keine Rechtfertigung.“ Die Kabarettistin Gerburg Jahnke wiederum fordert Solidarität: „Der Krieg - draußen oder drinnen - wird immer auch in den Schößen der Frauen geführt. Dagegen hilft nur Solidarität in all ihren Formen.“

25. November Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Fahne hissen – Flagge zeigen – NEIN zu Gewalt an Frauen

Der 25. November wurde zu einem Symbol für die Frauenbewegung weltweit und ist als Gedenktag auch von der UNO offiziell anerkannt. Er erinnert an die drei Schwestern Mirabal, welche am 25. November 1960 in der Dominikanischen Republik wegen ihres politischen Widerstands gegen den Diktator Trujillo vom Geheimdienst gefoltert und ermordet wurden.

Vor 15 Jahren wurden zum ersten Mal die blauen Fahnen "Frei leben - ohne Gewalt" gehisst. Mittlerweile wehen jedes Jahr bei dieser von Terres des Femmes initiierten Aktion Fahnen vor Frauenorganisationen, Bürgerämtern/Verwaltungen und Kirchen.

Die Tatsache, dass Gewalt an Frauen immer noch an der Tagesordnung ist, zeigt wie wichtig dieser Gedenktag ist. Statistisch erlebt jede vierte Frau in ihrem Leben körperliche oder sexuelle Gewalt. Betroffen sind Frauen aus allen Bildungs- und Einkommensschichten

„Hier muss weiter von uns Allen Aufklärungsarbeit geleistet werden. Ein solcher Aktions- oder Gedenktag kann da ein Anstoß sein. so die Gleichstellungsbeauftragte Elke Günzel.“

Nicht nur in Deutschland ist die blaue Fahne zum vereinten Symbol geworden.

Equal Pay Day 18. März 2017

Frauen in Deutschland verdienen im Durchschnitt 21 Prozent weniger als ihre Kollegen. Um das Einkommen zu erzielen, das Männer bereits am 31. Dezember des Vorjahres hatten, müssen Frauen bis zum sogenannten Equal Pay Day des Folgejahres arbeiten. Der diesjährige Equal Pay Day in Deutschland findet am Samstag, den 18. März 2017 statt.



Den ersten Equal Pay Day in Deutschland, am 15. April 2008, organisierte Business Professional Women (BPW Germany). Das Tragen einer roten Tasche ist das Symbol des Protests und soll die roten Zahlen im Portemonnaie von Frauen verdeutlichen.

Auch wir rufen jährlich dazu auf, die Ungleichbehandlungen von Frauen im Erwerbsleben abzuschaffen. In Aktionen informieren wir über die Entgeltungerechtigkeit und ihre Ursachen.

Überall in Europa verdienen Frauen weniger als Männer. In Deutschland beträgt der Verdienstabstand nahezu unverändert 22 Prozent! Bundesweit machen Frauen deshalb rund um den 18. März 2017 auf diesen Missstand aufmerksam.

"Frauen gründen anders"  

"Frauen gründen anders" Die Veranstaltungsreihe wendet sich an alle Frauen, die eine Gründung planen oder sich in der Gründungsphase befinden.

"Frauen gründen anders" Termine und Themen 2017 PDF 631 KB

Bundeskabinett beschließt Ausweitung der Leistung bis zur Volljährigkeit des Kindes 

Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums Pressemitteilung 103, Veröffentlicht am
16.11.2016
Alleinerziehende Mütter und Väter leisten enorm viel und brauchen deshalb unsere besondere Unterstützung. Am 16. November hat das Bundeskabinett beschlossen, den Unterhaltsvorschuss auszuweiten: Ab 2017 wird der Unterhaltsvorschuss bis zur Volljährigkeit des Kindes gezahlt.
Die bisherige Höchstbezugsdauer von 72 Monaten wird aufgehoben. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig erklärt dazu: „Bislang zahlt der Staat höchstens sechs Jahre lang und für Elternteile mit Kindern ab zwölf Jahren gar nicht. Kinder wachsen, kommen in die Schule. Jetzt zum Beispiel werden dicke Jacken und Winterschuhe gebraucht. Gerade, wenn der Partner keinen Unterhalt zahlt, muss der Staat besser unterstützen. Deswegen soll der staatliche Vorschuss jetzt für Kinder bis zum Alter von 18 Jahren ausgeweitet werden. Davon werden zusätzlich mindestens 260.000 Kinder profitieren“.
Über die Finanzierung wird mit den Ländern gesondert eine Einigung herbeigeführt. In den laufenden Gesprächen hat der Bund den Ländern angeboten, auf seine Einnahmen nach § 8 Absatz 2 Unterhaltsvorschussgesetz (Rückgriff) zu ihren Gunsten zu verzichten. Der Unterhaltsvorschuss ist eine sehr wichtige Leistung für alleinerziehende Eltern und ihre Kinder. Das bestätigt nicht nur die Gesamtevaluation der familien-bezogenen Leistungen. Er sichert nicht nur die finanzielle Situation der Alleinerziehenden Familien ab, sondern vielmehr gelingt es durch die Bemühungen der Unterhaltsvorschussstellen um die Unterhaltszahlungen des Partners oft, dass Unterhalt fließt. Bereits in seiner derzeitigen Ausgestaltung sichert der Unterhaltsvorschuss verlässlich die wirtschaftliche Stabilität der Familien und trägt zu ihrem Wohlergehen bei.
Zum Hintergrund: Der Unterhaltsvorschuss ist eine besondere Hilfe für alleinerziehende Elternteile und ihre Kinder. Sie hilft den Alleinerziehenden, wenn sie wegen des Ausfallens der Unterhaltszahlungen des anderen Elternteils selbst nicht nur für die Betreuung und Erziehung des Kindes sorgen, sondern auch für den ausfallenden Barunterhalt aufkommen müssen. Alleinerziehende Elternteile und ihre Kinder sind in dieser Lebenssituation besonders zu unterstützen.
Der Unterhaltsvorschuss hat dabei auch armutsreduzierende Wirkung. Unterhaltsvorschuss unterstützt bislang längstens für 72 Monate und bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres des Kindes. Das wird nun geändert: Alleinerziehende können nunmehr auch für ältere Kinder im
Alter von 12 bis 17 Jahren Unterhaltsvorschuss und ohne Begrenzung der Bezugsdauer erhalten.
Weitere Informationen hierzu finden Sie im Internet unter www.bmfsfj.de bzw.http://www.familien-wegweiser.de

Frauen in Führung (FiF)

In diesem Jahr bieten Frauen in Führung (FiF)  drei Vorträge für Frauen in Führungspositionen an. Sie finden immer freitags ab 19 Uhr statt. Dabei geht es um am 15. April um Ethik im Beruf, am 10. Juni darum, die Chefin in sich zu wecken und zum Abschluss am 18. November um traditionelle Lebensentwürfe. Die Teilnahme kostet pro Abend 12,50 Euro, Anmeldungen sind über das Frauenbüro Bergisch Gladbach unter Tel. 0 22 02/14 26 47 möglich.
 

Traditionelle Lebensentwürfe  PDF 732 KB

Welt-Mädchentag 2016

Mädchentag 2016

Der Internationale Mädchentag (auch Welt-Mädchentag genannt) ist ein von den Vereinten Nationen (UNO) initiierter Aktionstag. Er soll in jedem Jahr am 11. Oktober einen Anlass geben, um auf die weltweit vorhandenen Benachteiligungen von Mädchen hinzuweisen.


In jedem Jahr fand ein vielfältiges Programm im Rheinisch-Bergischen Kreis für Mädchen statt.


Die Mädchen konnten zwischen zahlreichen Workshops wählen. Angeboten wurden  Tanz- und Bewegungsworkshops, Boxen, Mini-Kurs Selbstverteidigung, Mitmach-Aktion "Singen" der Musikschule, Fotoausstellung zum Thema "Mädchenbilder“ und Workshops, in denen die Mädchen Gelegenheit hatten, sich mit Themen wie gewaltfreie Kommunikation, Ernährung und anderem auseinander zu setzen.

Girls'Day 

Seit 2001 findet der Girls'Day in Deutschland statt. Unternehmen, Behörden und Hochschulen laden seitdem Mädchen ein, um ihnen - mit jeder Menge Action - frauenuntypische Berufe näher zu bringen.


Weitere Infos finden Sie unter Links.

Jungen -Zukunftstag

Seit 2011 wird auch für die Jungen ein Zukunftstag angeboten um ihnen männeruntypische Berufe vorzustellen.

Der soziale Sektor boomt, aber die jungen Männer haben diesen Bereich noch nicht für sich entdeckt.

Weitere Infos finden Sie unter Links.

Sichtwechsel - Lebensthemen und Chancen von Frauen und Mädchen mit Behinderung und chronischer Erkrankung in Nordrhein-Westfalen"

Die Broschüre zeigt die Vielfalt der Handlungsfelder, in denen Mädchen und Frauen mit Behinderungen agieren und liefert einen lebendigen Einblick in die Arbeit der Netzwerkerinnen. Die Bandbreite reicht von Themen wie Ausbildung und Beruf, Gesundheit, Leben mit einer Hörbehinderung bis hin zu Sexualität und Partnerschaft. Ergänzt werden die Handlungsfelder durch hilfreiche Tipps und Links.
Als Expertinnen in eigener Sache setzen sich die Netzwerkerinnen für behinderte Frauen und Mädchen ein. Sie melden sich fachlich fundiert, immer eng orientiert an den Bedürfnissen von Mädchen und Frauen mit Behinderung und vor allem nachdrücklich zu Wort. Eine starke Lobby für rund eine Million Mädchen und Frauen in Nordrhein-Westfalen.
Die Broschüre leistet einen Beitrag, den öffentlichen Blick - neben der notwendigen Wahrnehmung der besonderen Belange von Frauen und Mädchen mit Behinderung - auch auf die enormen Potenziale und Ressourcen der Betroffenen zu richten. Wer für die Organisation des Alltäglichen mit aller Kraft gegen so viele Barrieren ankämpfen muss, entwickelt mit der Zeit besondere Kompetenzen und Fähigkeiten. Wollen Frauen mit Behinderung ihr Leben gut bewältigen, werden sie mitunter zu wahren Meisterinnen im Umgang mit Einschränkungen und Hindernissen, weil sie gelernt haben, zu kämpfen und dort weiter zu machen, wo andere längst aufgeben würden.

Broschüre Sichtwechsel - Lebensthemen und Chancen von Frauen und Mädchen mit Behinderung und chronischer Erkrankung in Nordrhein-Westfalen" PDF 2,64 MB

Wiedereinstieg in den Beruf, Beratung

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) erfüllt für die Bürgerinnen und Bürger sowie für Unternehmen und Institutionen umfassende Dienstleistungsaufgaben für den Arbeits- und Ausbildungsmarkt.

Dienststelle

Stadt Rösrath

Gleichstellungsstelle
Leitung Bürgermeister Mombauer
Fon 02205/ 802 101
Fax 02205 / 802 88 101
Buergermeister@78be7586b64140b1a1f618103c5b6b24Roesrath.de