direkt zum Inhalt springen direkt zur Hauptnavigation

Aktuelles

Der Internationale Frauentag ist immer noch notwendig, um Diskriminierungen sichtbar zu machen und frauenpolitische Rechte einzufordern. Aber er ist zugleich ein Tag, an dem Frauen mit Stolz auf das bisher Erreichte zurückblicken können, ein Grund zum Feiern.

In jedem Jahr laden der Bürgermeister, die Gleichstellungs-beauftragte und der Kulturverein die Rösratherinnen und Rösrather zu aktuellen frauenpolitischen Themen ein.

Außensprechstunde der Frauenberatungsstelle Bergisch Gladbach in Rösrath

Katja Gissel

Jeden 1. Montag im Monat um 14.00 und um 15.00 Uhr bietet die Frauenberatungsstelle Bergisch Gladbach eine Außensprechstunde im Rathaus Rösrath an.

Die Beratungen sind offen für jede Frau, sie sind vertraulich und kostenfrei.

Weitere Infos finden Sie hier. 0,3 MB

09.01.2017 PDF 0,1 MB

Neue Gesetze

1. Gesetzgebung des Bundes

Gesetz zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (SGB VIII-Reform)
Der Bundesrat hat am 2. Juni 2017 eine Stellungnahme zum Gesetz zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (Kinder- und Jugendstärkungsgesetz – KJSG, BT-Drs. 18/12330) beschlossen (BR-DRs. 314/17 (B)). Darin schlägt er 60 Änderungen des Gesetzesentwurfs vor. Bereits am 18. Mai 2017 war der Gesetzesentwurf im Bundestag debattiert worden.
Der Gesetzesentwurf sieht zahlreiche Änderungen im SGB VIII vor, zum Beispiel zu Inklusion und Eingliederungshilfe, zum Schutz vor Kindeswohlgefährdungen, im Bereich der Aufsicht, im Rahmen der Hilfeplanung, im Pflegekinderwesen und im Kostenbeitragsrecht.
Die Beteiligungsrechte von Kindern sollen gestärkt werden. Berufsgeheimnisträger sollen zum Schutz vor Kindeswohlgefährdungen in die Gefährdungseinschätzung einbezogen werden.
Auch soll der Umfang der Aufsicht durch die Aufsichtsbehörden durch eine Verschärfung der Nachweispflichten erweitert werden.
Im Rahmen der Hilfeplanung ist eine Perspektivklärung dahingehend vorgesehen, ob die Leistung zeitlich befristet sein oder eine auf Dauer angelegte Lebensform bieten soll.
Für unbegleitete Minderjährige sieht der Entwurf in § 78f Abs. 2 SGB VIII die Möglichkeit des Abschlusses von Rahmenverträgen zwischen den obersten Landesjugendbehörden und den kommunalen Spitzenverbänden vor. Den Bundesländern soll das Recht eingeräumt werden, die Kostenerstattung nach § 89d Abs. 1 SGB VIII an die Rahmenverträge zu knüpfen.
Am 19. Juni 2017 findet eine Sachverständigenanhörung zu diesem Gesetzentwurf im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen Bundestags statt.
Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken
Der Bundesrat hat am 2. Juni 2017 zum Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken (Netzwerkdurchsetzungsgesetz – NetzDG, BT-Drs. 18/12356) Stellung genommen (BR-Drs. 315/17). Der Bundestag hatte den Entwurf bereits in seiner Sitzung am 19. Mai 2017 debattiert.
Der Bundesrat begrüßt die Intention des Gesetzesentwurfs, verstärkt gegen Hetze und Fake News im Internet vorzugehen. Allerdings müssten die geplanten Maßnahmen verhältnismäßig sein. So könnten hohe Bußgelder dazu führen, dass soziale Netzwerke Einträge vorzeitig löschten. Der Bundesrat schlägt daher die Einrichtung einer Clearingstelle vor. Dort sollen sich Betroffene melden können, wenn ein Eintrag gelöscht wurde, der nicht rechtswidrig gewesen sein soll.
Schutz vor Infektionskrankheiten
Mit einer erweiterten Meldepflicht soll in Deutschland der Schutz vor Infektionskrankheiten verbessert werden. Der Bundestag verabschiedete dazu Anfang Juni 2017 einen Gesetzentwurf (BT-Drs. 18/10938) zur Modernisierung der epidemiologischen Überwachung übertragbarer Krankheiten in veränderter und ergänzter Fassung (BT-Drs. 18/12604).
Unter anderem beinhaltet der Entwurf eine Neuerung zur Verbesserung des Impfschutzes. Bei der Aufnahme von Kindern in eine Kita müssen Eltern nachweisen, dass sie für ihr Kind eine ärztliche Impfberatung erhalten haben. Ist dieser Nachweis nicht erbracht, wird für die Kita-Leitung eine Berichtspflicht an das jeweilige Gesundheitsamt neu eingeführt. Die Behörde kann die Eltern dann zu einer Beratung laden. Der Nachweis einer Impfberatung ist schon seit zwei Jahren Pflicht. Bislang ist es den Kitas freigestellt, ob sie die Eltern melden.
Der Bundesrat muss den Gesetzentwurf noch billigen.
Bekämpfung von Kinderehen
Der Bundestag hat am 1. Juni 2017 das Gesetz zur Bekämpfung von Kinderehen (BT-Drs. 18/12086) in der Fassung der Empfehlung des Rechtsausschusses (BT-Drs. 18/12607) beschlossen.
Zukünftig sollen Ehen nur noch von Erwachsenen geschlossen werden können. Die Möglichkeit nach § 1303 Abs. 2 BGB, wonach das Familiengericht der Heirat eines 16- oder 17-jährigen Ehepartners zustimmen kann, soll entfallen. Ist ein Ehepartner bei der Eheschließung 16 oder 17 Jahre alt (gewesen), ist die Ehe in der Regel durch richterliche Entscheidung aufzuheben. Ist ein Ehepartner bei der Eheschließung jünger als 16 Jahre alt (gewesen), soll die Ehe unwirksam sein, ohne dass ein gerichtliches Verfahren erforderlich ist. Diese Regelungen gelten sowohl für Ehen, die vor Inkrafttreten des Gesetzesentwurfs geschlossen wurden, als auch für im Ausland geschlossene Ehen.
Eine Änderung in § 11 Personenstandsgesetz erweitert das Eheverbot für Minderjährige auch auf religiös oder traditionell geschlossene Ehen. Außerdem kann die Trauung einer minderjährigen Person mit einem Bußgeld von bis zu 5.000 Euro geahndet werden.
Schließlich sieht der Gesetzesentwurf eine Änderung in § 42a SGB VIII vor. § 42a Abs. 1 SGB VIII soll um folgenden Satz erweitert werden: „Ein ausländisches Kind oder ein ausländischer Jugendlicher ist grundsätzlich dann als unbegleitet zu betrachten, wenn die Einreise nicht in Begleitung eines Personensorgeberechtigten oder Erziehungsberechtigten erfolgt; dies gilt auch, wenn das Kind oder der Jugendliche verheiratet ist.“
Die Zustimmung des Bundesrates ist nicht erforderlich. Das Gesetz wird am Tag nach der Verkündung im Bundesgesetzblatt in Kraft treten.
Bessere Durchsetzung der Ausreisepflicht
Der Bundesrat hat am 2. Juni 2017 dem Gesetzesentwurf zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht (BT-Drs. 18/11546) zugestimmt (BR-Drs. 390/17). Bereits am 18. Mai 2017 hatte der Bundestag den Gesetzesentwurf in der vorgeschlagenen Fassung des Innenausschusses des Bundestages (BT-Drs. 18/12415) verabschiedet.
Neben verschiedenen Änderungen im Aufenthalts- und Asylgesetz sieht das Gesetz auch eine Ergänzung in § 42 SGB VIII vor. Zukünftig sind Jugendämter verpflichtet, unverzüglich, also noch vor Bestellung eines Vormunds, einen Asylantrag für Minderjährige zu stellen, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass sie internationalen Schutz benötigen.
Im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) ist eine neue Regelung in § 1597a BGB zum Verbot der missbräuchlichen Anerkennung der Vaterschaft vorgesehen. So darf etwa die Vaterschaft nicht gerade zu dem Zweck anerkannt werden, um die rechtlichen Voraussetzungen für die erlaubte Einreise oder den erlaubten Aufenthalt des Kindes, des Anerkennenden oder der Mutter zu schaffen.
Das Gesetz wird dem Bundespräsidenten zur Unterschrift vorgelegt und soll am Tag nach der Verkündung in Kraft treten.
Ausbau der Kindertagesbetreuung
Am 2. Juni 2017 hat der Bundesrat dem Gesetzesentwurf zum weiteren quantitativen und qualitativen Ausbau der Kindertagesbetreuung (BT-Drs. 18/12158) zugestimmt.
In den Jahren 2017 bis 2020 unterstützt der Bund die Bundesländer mit 1,126 Milliarden Euro zur Finanzierung von weiteren 100.000 Plätzen in der Kindestagesbetreuung. Die Gelder können für Neu-, Aus- und Umbauten sowie für Sanierungen und als Investitionen in die Ausstattung von Kitas verwendet werden. Die Bundesländer können sie bis Ende 2019 abrufen.
Das Gesetz wird nun dem Bundespräsidenten zur Unterschrift vorgelegt. Es soll rückwirkend zum 1. Januar 2017 in Kraft treten.
Unterhaltsvorschussgesetz
Am 1. Juni 2017 hat der Bundestag das Gesetz zum Ausbau des Unterhaltsvorschusses verabschiedet. Einen Tag später, am 2. Juni 2017, hat es auch der Bundesrat beschlossen (BR-Drs. 430/17 (B)). Das Gesetz ist Teil einer umfangreichen Reform der Neuordnung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen.
Nach der Neuregelung soll der Unterhaltsvorschuss ab dem 1. Juli 2017 bis zur Volljährigkeit des Kindes gezahlt werden. Die bisherige Höchstbezugsdauer von 72 Monaten wird für alle Kinder aufgehoben.
Für Kinder nach Vollendung des 12. Lebensjahres ist zusätzlich Voraussetzung, dass sie selbst nicht auf Leistungen nach dem SGB II angewiesen sind oder dass der alleinerziehende Elternteil im SGB II-Bezug eigene Einkünfte in Höhe von mindestens 600 Euro brutto monatlich erzielt.
Das Gesetz wird dem Bundespräsidenten zur Unterschrift vorgelegt. Die Änderungen zum Unterhaltsvorschuss sollen zum 1. Juli 2017 wirksam werden.
Änderungen beim Kindergeld
Am 2. Juni 2017 hat der Bundesrat dem Gesetzentwurf zur Bekämpfung der Steuerumgehung und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften (BT-Drs. 18/12127) zugestimmt (BR-Drs. 365/17).
Der Gesetzesentwurf sieht unter anderem vor, dass Kindergeld zukünftig nur noch für sechs Monate rückwirkend beantragt werden kann. Bisher konnte Kindergeld für die vergangenen vier Jahre beantragt werden.
Das Gesetz wird dem Bundespräsidenten zur Unterschrift vorgelegt. Die Änderungen zum Kindergeld sollen zum 1. Januar 2018 in Kraft treten.
Änderungen im Mutterschutzrecht
Am 29. Mai 2017 wurde das Gesetz zur Neuregelung des Mutterschutzrechts im Bundesgesetzblatt verkündet (BGBl. Teil I, S. 1228).
Die Neuregelungen zur Verlängerung der Mutterschutzfrist auf 12 Wochen bei Geburt eines behinderten Kindes sowie zur Einführung eines viermonatigen Kündigungsschutzes bei einer Fehlgeburt nach der 12. Woche sind damit bereits am 30. Mai 2017 in Kraft getreten.
Die Erweiterung des Mutterschutzes unter anderem auf Schülerinnen und Studentinnen wird zum 1. Januar 2018 wirksam.

Neues Webportal für Hilfsangebote 

Gewalt gegen Frauen

Gewalt gegen Frauen hat viele Facetten: auch Worte können dazu gehören
Foto: Film-Still/frauen-raus-aus-der-gewalt.de
Am 25. November ist der Internationale Aktionstag gegen Gewalt gegen Frauen. Nun gibt es ein neues Online-Portal, das die Hilfsangebote für Frauen zum Schutz vor Gewalt übersichtlich bündelt.
Unter www.frauen-raus-aus-der-gewalt.de werden in leichtverständlicher Sprache und mit Hilfe von animierten Clips Angebote wie das Hilfetelefon, Frauenhäuser oder der Frauennotruf vorgestellt und zu den jeweiligen Seiten verlinkt. Auch Hilfsangebote speziell für Migrantinnen sind zu finden - allerdings alles in deutscher Sprache.
"Gewalt gegen Frauen geht uns alle an"
Die Macherinnen der Seite rund um die Filmemacherin und Diplom-Sozialarbeiterin Beatrix Wilmes beschreiben ihre Motivation folgendermaßen:„Gewalt gegen Frauen geht uns alle an. Und nur wenn wir hinschauen und Stellung beziehen, können wir etwas verändern.“
Prominente Unterstützerinnen fordern Solidarität
Unterstützung erhält das Projekt nicht nur von Initiativen, Stiftungen oder von staatlicher, sondern auch von prominenter Seite. Lisa Ortgies, Moderatorin von Frau TV dazu: „Liebe ist die grausamste aller Rechtfertigungen für Gewalt. Demütigungen oder Schläge können kein Ausdruck von Liebe sein, sie sind immer der Beweis für die Unfähigkeit zu lieben. Und niemand von uns sollte wegschauen, wenn so etwas in der Umgebung passiert. Auch dafür gibt es keine Rechtfertigung.“ Die Kabarettistin Gerburg Jahnke wiederum fordert Solidarität: „Der Krieg - draußen oder drinnen - wird immer auch in den Schößen der Frauen geführt. Dagegen hilft nur Solidarität in all ihren Formen.“

20. Frauentag mit geballter Frauenpower

„Viel erreicht – viel zu tun“
Rösrath – Am 19. März 1911 fand in Deutschland und anderen Ländern der erste Internationale Frauentag statt. Millionen Frauen hatten die Benachteiligung durch die gesamtgesellschaftlichen Verhältnisse satt und demonstrierten für mehr Gleichberechtigung. Sie forderten das Wahlrecht für Frauen. 1921 wurde der 8. März zum einheitlichen Frauentag erklärt.
Unter dem Motto: „Viel erreicht – viel zu tun“ hatten die Stadt Rösrath und der Kulturverein Schloss Eulenbroich zu einem Empfang in die Bildungswerkstatt des Schlosses geladen. Rund 100 Frauen aus der gesamten Region und aus allen gesellschaftlichen Bereichen waren der Einladung gefolgt, um gemeinsam über Notwendigkeit und Möglichkeiten der Gleichbehandlung von Frau und Mann zu diskutieren.
Der 20. Rösrather Frauentag – inzwischen Tradition - wurde von Bürgermeister Marcus Mombauer eröffnet, der darauf hinwies, dass „obwohl sich inzwischen vieles verbessert hat, auch heute die Chancengleichheit von Frauen und Männern noch nicht erreicht ist.
Zwischen Anspruch und Lebenswirklichkeit klafft immer noch eine Lücke. Das gilt insbesondere für Frauen im Erwerbsleben. Die Gleichstellung muss tatsächlich durchgesetzt werden. Das beginnt zuerst in den Köpfen.“
„Wir sind noch nicht am Ziel!“, fügt die Gleichstellungsbeauftrage der Stadt, Elke Günzel, auffordernd an alle hinzu.
Die geballte Frauenpower in der Veranstaltung zeigte sich dann auch durch die musikalischen Beiträge von Monika Kampmann und Ingrid Ittel-Fernau in den prägnanten Liedern wie „ Wenn wir zusammen gehen“ und „Tu was, dann tut sich was“ in denen Frauenrechte und Frauenbewusstsein thematisieret werden und in Liedern und Texten über Frauen, die ein Leben lang von der Gesellschaft benachteiligt wurden. Lieder, die unter die Haut gingen und betroffen machten.
Im Anschluss wurde im Bergischen Saal des Schlosses das Theaterstück „Die Marquise von O“ nach Heinrich von Kleist aufgeführt. Die Schauspielerin Cornelia Gutermann-Bauer vom Turmalin-Theater in Weingarts bot eine eindrucksvolle Inszenierung einer Geschichte um eine starke Frau, der das Publikum gebannt folgte. Man hätte eine Stecknadel fallen hören können. Die spürbare Spannung löst sich am Ende in tosenden Applaus und stehende Ovationen für die Künstlerin auf. Auf der Bühne und im Saal - geballte Frauenpower. 

25. November Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Fahne hissen – Flagge zeigen – NEIN zu Gewalt an Frauen

Der 25. November wurde zu einem Symbol für die Frauenbewegung weltweit und ist als Gedenktag auch von der UNO offiziell anerkannt. Er erinnert an die drei Schwestern Mirabal, welche am 25. November 1960 in der Dominikanischen Republik wegen ihres politischen Widerstands gegen den Diktator Trujillo vom Geheimdienst gefoltert und ermordet wurden.

Vor 15 Jahren wurden zum ersten Mal die blauen Fahnen "Frei leben - ohne Gewalt" gehisst. Mittlerweile wehen jedes Jahr bei dieser von Terres des Femmes initiierten Aktion Fahnen vor Frauenorganisationen, Bürgerämtern/Verwaltungen und Kirchen.

Die Tatsache, dass Gewalt an Frauen immer noch an der Tagesordnung ist, zeigt wie wichtig dieser Gedenktag ist. Statistisch erlebt jede vierte Frau in ihrem Leben körperliche oder sexuelle Gewalt. Betroffen sind Frauen aus allen Bildungs- und Einkommensschichten

„Hier muss weiter von uns Allen Aufklärungsarbeit geleistet werden. Ein solcher Aktions- oder Gedenktag kann da ein Anstoß sein. so die Gleichstellungsbeauftragte Elke Günzel.“

Nicht nur in Deutschland ist die blaue Fahne zum vereinten Symbol geworden.

Equal Pay Day 18. März 2017

Frauen in Deutschland verdienen im Durchschnitt 21 Prozent weniger als ihre Kollegen. Um das Einkommen zu erzielen, das Männer bereits am 31. Dezember des Vorjahres hatten, müssen Frauen bis zum sogenannten Equal Pay Day des Folgejahres arbeiten. Der diesjährige Equal Pay Day in Deutschland findet am Samstag, den 18. März 2017 statt.



Den ersten Equal Pay Day in Deutschland, am 15. April 2008, organisierte Business Professional Women (BPW Germany). Das Tragen einer roten Tasche ist das Symbol des Protests und soll die roten Zahlen im Portemonnaie von Frauen verdeutlichen.

Auch wir rufen jährlich dazu auf, die Ungleichbehandlungen von Frauen im Erwerbsleben abzuschaffen. In Aktionen informieren wir über die Entgeltungerechtigkeit und ihre Ursachen.

Überall in Europa verdienen Frauen weniger als Männer. In Deutschland beträgt der Verdienstabstand nahezu unverändert 22 Prozent! Bundesweit machen Frauen deshalb rund um den 18. März 2017 auf diesen Missstand aufmerksam.

"Frauen gründen anders"  

"Frauen gründen anders" Die Veranstaltungsreihe wendet sich an alle Frauen, die eine Gründung planen oder sich in der Gründungsphase befinden.

"Frauen gründen anders" Termine und Themen 2017 PDF 631 KB

Bundeskabinett beschließt Ausweitung der Leistung bis zur Volljährigkeit des Kindes 

Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums Pressemitteilung 103, Veröffentlicht am
16.11.2016
Alleinerziehende Mütter und Väter leisten enorm viel und brauchen deshalb unsere besondere Unterstützung. Am 16. November hat das Bundeskabinett beschlossen, den Unterhaltsvorschuss auszuweiten: Ab 2017 wird der Unterhaltsvorschuss bis zur Volljährigkeit des Kindes gezahlt.
Die bisherige Höchstbezugsdauer von 72 Monaten wird aufgehoben. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig erklärt dazu: „Bislang zahlt der Staat höchstens sechs Jahre lang und für Elternteile mit Kindern ab zwölf Jahren gar nicht. Kinder wachsen, kommen in die Schule. Jetzt zum Beispiel werden dicke Jacken und Winterschuhe gebraucht. Gerade, wenn der Partner keinen Unterhalt zahlt, muss der Staat besser unterstützen. Deswegen soll der staatliche Vorschuss jetzt für Kinder bis zum Alter von 18 Jahren ausgeweitet werden. Davon werden zusätzlich mindestens 260.000 Kinder profitieren“.
Über die Finanzierung wird mit den Ländern gesondert eine Einigung herbeigeführt. In den laufenden Gesprächen hat der Bund den Ländern angeboten, auf seine Einnahmen nach § 8 Absatz 2 Unterhaltsvorschussgesetz (Rückgriff) zu ihren Gunsten zu verzichten. Der Unterhaltsvorschuss ist eine sehr wichtige Leistung für alleinerziehende Eltern und ihre Kinder. Das bestätigt nicht nur die Gesamtevaluation der familien-bezogenen Leistungen. Er sichert nicht nur die finanzielle Situation der Alleinerziehenden Familien ab, sondern vielmehr gelingt es durch die Bemühungen der Unterhaltsvorschussstellen um die Unterhaltszahlungen des Partners oft, dass Unterhalt fließt. Bereits in seiner derzeitigen Ausgestaltung sichert der Unterhaltsvorschuss verlässlich die wirtschaftliche Stabilität der Familien und trägt zu ihrem Wohlergehen bei.
Zum Hintergrund: Der Unterhaltsvorschuss ist eine besondere Hilfe für alleinerziehende Elternteile und ihre Kinder. Sie hilft den Alleinerziehenden, wenn sie wegen des Ausfallens der Unterhaltszahlungen des anderen Elternteils selbst nicht nur für die Betreuung und Erziehung des Kindes sorgen, sondern auch für den ausfallenden Barunterhalt aufkommen müssen. Alleinerziehende Elternteile und ihre Kinder sind in dieser Lebenssituation besonders zu unterstützen.
Der Unterhaltsvorschuss hat dabei auch armutsreduzierende Wirkung. Unterhaltsvorschuss unterstützt bislang längstens für 72 Monate und bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres des Kindes. Das wird nun geändert: Alleinerziehende können nunmehr auch für ältere Kinder im
Alter von 12 bis 17 Jahren Unterhaltsvorschuss und ohne Begrenzung der Bezugsdauer erhalten.
Weitere Informationen hierzu finden Sie im Internet unter www.bmfsfj.de bzw.http://www.familien-wegweiser.de

Frauen in Führung (FiF)

In diesem Jahr bieten Frauen in Führung (FiF)  drei Vorträge für Frauen in Führungspositionen an. Sie finden immer freitags ab 19 Uhr statt. Dabei geht es um am 15. April um Ethik im Beruf, am 10. Juni darum, die Chefin in sich zu wecken und zum Abschluss am 18. November um traditionelle Lebensentwürfe. Die Teilnahme kostet pro Abend 12,50 Euro, Anmeldungen sind über das Frauenbüro Bergisch Gladbach unter Tel. 0 22 02/14 26 47 möglich.
 

Traditionelle Lebensentwürfe  PDF 732 KB

Welt-Mädchentag 2016

Mädchentag 2016

Der Internationale Mädchentag (auch Welt-Mädchentag genannt) ist ein von den Vereinten Nationen (UNO) initiierter Aktionstag. Er soll in jedem Jahr am 11. Oktober einen Anlass geben, um auf die weltweit vorhandenen Benachteiligungen von Mädchen hinzuweisen.


In jedem Jahr fand ein vielfältiges Programm im Rheinisch-Bergischen Kreis für Mädchen statt.


Die Mädchen konnten zwischen zahlreichen Workshops wählen. Angeboten wurden  Tanz- und Bewegungsworkshops, Boxen, Mini-Kurs Selbstverteidigung, Mitmach-Aktion "Singen" der Musikschule, Fotoausstellung zum Thema "Mädchenbilder“ und Workshops, in denen die Mädchen Gelegenheit hatten, sich mit Themen wie gewaltfreie Kommunikation, Ernährung und anderem auseinander zu setzen.

Girls'Day 

Seit 2001 findet der Girls'Day in Deutschland statt. Unternehmen, Behörden und Hochschulen laden seitdem Mädchen ein, um ihnen - mit jeder Menge Action - frauenuntypische Berufe näher zu bringen.


Weitere Infos finden Sie unter Links.

Jungen -Zukunftstag

Seit 2011 wird auch für die Jungen ein Zukunftstag angeboten um ihnen männeruntypische Berufe vorzustellen.

Der soziale Sektor boomt, aber die jungen Männer haben diesen Bereich noch nicht für sich entdeckt.

Weitere Infos finden Sie unter Links.

Sichtwechsel - Lebensthemen und Chancen von Frauen und Mädchen mit Behinderung und chronischer Erkrankung in Nordrhein-Westfalen"

Die Broschüre zeigt die Vielfalt der Handlungsfelder, in denen Mädchen und Frauen mit Behinderungen agieren und liefert einen lebendigen Einblick in die Arbeit der Netzwerkerinnen. Die Bandbreite reicht von Themen wie Ausbildung und Beruf, Gesundheit, Leben mit einer Hörbehinderung bis hin zu Sexualität und Partnerschaft. Ergänzt werden die Handlungsfelder durch hilfreiche Tipps und Links.
Als Expertinnen in eigener Sache setzen sich die Netzwerkerinnen für behinderte Frauen und Mädchen ein. Sie melden sich fachlich fundiert, immer eng orientiert an den Bedürfnissen von Mädchen und Frauen mit Behinderung und vor allem nachdrücklich zu Wort. Eine starke Lobby für rund eine Million Mädchen und Frauen in Nordrhein-Westfalen.
Die Broschüre leistet einen Beitrag, den öffentlichen Blick - neben der notwendigen Wahrnehmung der besonderen Belange von Frauen und Mädchen mit Behinderung - auch auf die enormen Potenziale und Ressourcen der Betroffenen zu richten. Wer für die Organisation des Alltäglichen mit aller Kraft gegen so viele Barrieren ankämpfen muss, entwickelt mit der Zeit besondere Kompetenzen und Fähigkeiten. Wollen Frauen mit Behinderung ihr Leben gut bewältigen, werden sie mitunter zu wahren Meisterinnen im Umgang mit Einschränkungen und Hindernissen, weil sie gelernt haben, zu kämpfen und dort weiter zu machen, wo andere längst aufgeben würden.

Broschüre Sichtwechsel - Lebensthemen und Chancen von Frauen und Mädchen mit Behinderung und chronischer Erkrankung in Nordrhein-Westfalen" PDF 2,64 MB

Wiedereinstieg in den Beruf, Beratung

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) erfüllt für die Bürgerinnen und Bürger sowie für Unternehmen und Institutionen umfassende Dienstleistungsaufgaben für den Arbeits- und Ausbildungsmarkt.

Dienststelle

Stadt Rösrath

Gleichstellungsstelle
Leitung Bürgermeister Mombauer
Fon 02205/ 802 101
Fax 02205 / 802 88 101
Buergermeister@6be376f0fbfc4c838f55dccd34c8e03dRoesrath.de