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Aktuelle Informationen Hochwasser

Spenden für Hochwasseropfer


Die Hilfsbereitschaft zugunsten der Hochwasseropfer war überragend:
Auf dem zwischenzeitlich geschlossenen Spendenkonto der Stadtverwaltung sind bis Ende August über  250.000 Euro eingegangen!

Hierfür möchte ich mich auch an dieser Stelle bei allen Spenderinnen und Spendern auf das Herzlichste bedanken.

Die bei der Stadt bis zum Einsendeschluss am 27.08.2021 eingegangenen Anträge auf Hilfe aus den Spenden wurden von einer unabhängigen externen Kommission auf Grundlage eines erstellten Kriterienkatalogs geprüft.  Die Verteilung der Spenden an die Antragsteller erfolgt auf Basis der Empfehlungen der Kommission.

Ich bin sehr glücklich darüber, dass wir mit Hilfe der Spenden dort helfen können, wo die Not am Größten ist!


Bondina Schulze
Bürgermeisterin

Bauliche Anlagen - Verfahrensweise der Bauaufsicht Rösrath

Auswirkungen des Hochwasserereignisses vom 14.7.2021 auf bauliche Anlagen
Verfahrensweise der Bauaufsicht Rösrath

Durch die Überflutungen sind viele Objekte in Rösrath betroffen, zur Zeit nicht mehr nutzbar und kurzfristig sanierungsbedürftig. Daher wird es jetzt zunehmend zur Aufstellung von Containern oder der befristeten Nutzungsänderung von Räumlichkeiten kommen. Um den Bewohnern und auch sonstigen Nutzern Hilfe und eine schnelle Perspektive zu bieten, wird seitens der Bauaufsicht für solche Fälle folgende Verfahrensweise festgelegt:

- Die Aufstellung von Containern oder die Nutzungsänderung von Räumlichkeiten ist der Bauaufsicht

   mitfolgenden Angaben formlos schriftlich oder per Mail (Bauaufsicht@Roesrath.de) anzuzeigen.

  • Angaben zum Antragsteller (Kontaktdaten) und dem Grundstück
  • Lageplan mit händisch eingetragenem Standort und Größe des Behelfsbaues, bei Nutzungsänderungen 

      Angabe der Räumlichkeiten mittels Grundriß oder Beschreibung

  • Angabe zur beabsichtigten Nutzung (z.B. Wohnen, Büro o.ä.)


- Die Bauaufsicht wird diese Anzeigen kurzfristig sichten und nur in begründeten Einzelfällen (bei

  Beeinträchtigung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung) ihr Veto einlegen.


- Ansonsten erfolgt seitens der Stadt eine formlose Zustimmung per Mail oder schriftlich, mit der dann die

  Aufstellung/Änderung begonnen werden darf. Diese Zustimmung ist auf 3 Monate befristet, kann jedoch

  bei Bedarf verlängert werden.

Diese Regelung gilt nur für den baulichen Innenbereich!

Kinderbetreuung

Betroffene KiTas im Stadtgebiet


Im Rahmen des Hochwassers sind in Hoffnungsthal die Kindertageseinrichtungen Sonnenstrahl, St. Servatius und Volberg betroffen.


Um eine Betreuung der Kinder zu gewährleisten, stehen die Träger im engen Austausch mit der Stadt um Lösungen zu finden.


Sobald nähere Informationen über den Ablauf vorliegen, werden wir Sie darüber informieren.

Bis dahin möchten wir Sie jedoch bitten, von persönlichen Rückfragen abzusehen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.



Soforthilfen vom Land NRW - Privatpersonen



Das Land NRW hat Soforthilfen zur ersten Milderung der durch die Unwetterkatastrophe entstandenen Schäden gewährt. Bei Vorliegen der Voraussetzungen konnten Privatpersonen bis 31.08.2021 eine einmalige Soforthilfe in Höhe von 1.500,00 Euro je Haushalt zzgl. für jede weitere haushaltsangehörige Person 500,00 Euro (max. 3.500,00 Euro) erhalten.


Die Stadt Rösrath hat 963 Soforthilfeanträge von Privatpersonen bewilligen können  und einen Betrag von

2.046.500 € an die Antragsteller ausgezahlt.


Unterstützung für Gewerbebetriebe, Selbstständige, freie Berufe und land-/forstwirtschaftliche Betriebe / Soforthilfe


Das Land Nordrhein-Westfalen hat  den von Hochwasser betroffenen Unternehmen,
Gewerbetreibenden, freiberuflich und selbständig Tätigen sowie land- und forstwirtschaftlichen
Betrieben eine Soforthilfe zur Finanzierung von Maßnahmen zur Abmilderung von finanziellen Belastungen gewährt. Ein entsprechender Antrag konne bis 31.08.2021 gestellt werden.


Die Stadt Rösrath hat 127 Soforthilfeanträge von Unternehmen, Gewerbetreibenden, freiberuflich und selbständig Tätigen sowie land- und forstwirtschaftlichen Betriebenbewilligen können und einen Betrag von 635.000 € an die Antragsteller ausgezahlt.


Einrichtung einer 'Akutberatungsstelle Hochwasserhilfe' für Unternehmen

Um von der Flutkatastrophe betroffene Unternehmen mit einem besonders hohen Finanzierungsbedarf möglichst schnell und unbürokratisch unterstützen zu können, haben das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium, die NRW.BANK und die Bürgschaftsbank NRW gemeinsam eine neue „Akutberatungsstelle Hochwasserhilfe“ eingerichtet.


Mehr Informationen dazu finden Sie hier:
Akutberatung der NRW.Bank

Informationsseite des Wirtschaftsministeriums


Unternehmen und Freiberufler, die unmittelbar und mittelbar von der Flutkatastrophe betroffen sind und einen Finanzierungsbedarf von 100.000 Euro oder mehr haben, können sich für eine Erstberatung an folgende E-Mail wenden: Hochwasser-NRW@956cc10bc4c0477e913b222f1c477711nrwbank.de.


Um schnell und effizient Rückmeldungen geben zu können, sind folgende Erstinformationen zum Vorhaben nötig:


• Kurzbeschreibung des Unternehmens (Sitz, PLZ, Rechtsform, Branche, Gründungsjahr, Jahresumsatz,

   Mitarbeiterzahl)
• Finanzierungshöhe
• Kurzbeschreibung des Hochwasserschadens und Schadenshöhe
• Wesentliche geplante Maßnahmen

Dieses Angebot soll dazu beitragen, dass betroffene Unternehmen schnell wieder handlungsfähig werden, und kann beispielsweise eine Übergangsfinanzierung bis zur Auszahlung staatlicher Hochwasser-Hilfen darstellen.

Psychotherapeutische Soforthilfe für betroffene Menschen der Flutkatastrophe

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) bietet in seinen Traumaambulanzen den von der Flutkatastrophe betroffenen Menschen Hilfe, die dringend psychotherapeutische Beratung oder Unterstützung benötigen. Auch die Traumaambulanzen anderer Träger im Rheinland stehen diesen Menschen offen.


Die Traumaambulanzen sind regulär für traumatisierte Opfer von Gewalttaten, deren Angehörige und Hinterbliebene tätig. Aktuell können derzeit auch Betroffene des Hochwassers dort Hilfe erhalten, soweit die jeweiligen Kapazitäten dies erlauben. Die Traumaambulanzen sind im Umgang mit seelischen Verletzungen sehr erfahren und können ohne vorherigen formalen Antrag aufgesucht werden. Auch können beispielsweise Angehörige, die nahe Verwandte oder eine verschwägerte Person verloren haben, diese Hilfe erhalten. Betroffene bekommen bis zu fünf Sitzungen finanziert.


Unter www.lvr.de/traumaambulanzen steht eine Übersicht der Ambulanzen im Rheinland zum Download zur Verfügung, bei denen Betroffene Hilfe erfragen können. Sie umfasst Traumaambulanzen der LVR-eigenen Kliniken als auch die anderer Träger. Betroffene können sich zentral unter der Telefonnummer 0800 654 654 6 beraten lassen.


In allen neun psychiatrischen Kliniken des LVR finden von der Flutkatastrophe traumatisierte Menschen Hilfe – egal ob in den Traumaambulanzen oder auch in den psychiatrischen Institutsambulanzen. An den Standorten Bedburg-Hau, Bonn, Düsseldorf, Essen und Viersen gibt es außerdem spezielle Angebote für betroffene Kinder und Jugendliche.


Das Land Nordrhein-Westfalen hat sich bereit erklärt, dem LVR für diese freiwillige Leistung finanzielle Mittel bis Ende des Jahres zur Verfügung zu stellen, um im Einzelfall Betroffenen bis zu fünf Sitzungen psychotherapeutische Soforthilfe anzubieten.


Diese vier LVR-Kliniken liegen in den am stärksten von der Flutkatastrophe betroffenen Gebieten bzw. in unmittelbarer Nähe:


LVR-Klinik Bonn: www.klinik-bonn.lvr.de , 0228 551-3131 (Erwachsene), 0228 551-2850 (Kinder und Jugendliche)
LVR-Klinik Düren: www.klinik-dueren.lvr.de , 02421 40-2602
LVR-Klinik Köln: www.klinik-koeln.lvr.de , 0221 8993-610
LVR-Klinik Langenfeld: www.klinik-langenfeld.lvr.de , 02173 102-2044


Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten der LVR-Kliniken.

Einen Überblick und Links zu sämtlichen LVR-Kliniken finden Sie hier:
Übersichtsseite LVR-Kliniken

Zukünftige Warnungen - Warn-App NINA

Die Stadtverwaltung Rösrath weist für zukünftige Warnungen auf die Warn-APP NINA des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hin.


Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Ministeriums

Spendenvermittlung - Sachspenden - Darlehens- und Rabattmöglichkeiten

Die Ausgabe von Haushaltswaren und Kleidung kann weiterhin über das DRK Rösrath erfolgen. Sollten Möbel, Kleidung etc. benötigt werden, wenden Sie sich bitte an Frau Schmidt (0173 - 54 83 756).


Informationen zum  Kleiderladen Sterntaler des Kinderschutzbunds (Anschrift: Kölner Str. 115 in Rösrath Stümpen) finden Sie hier.


Weiterhin hat der Rheinisch-Bergische Kreis eine kreisweite Vermittlungsbörse eingerichtet. Weitere Informationen finden Sie hier.


Einige Banken bieten Kredite mit Sonderkonditionen für Geschädigte an (zinsvergünstigte oder zinsfreie Darlehen). Bitten wenden Sie sich hierzu an Ihre Hausbank.


Auch einige Unternehmen wie Möbel- und Autohäuser bieten Sonderkonditionen und Unterstützungsleistungen für Geschädigte an. Entsprechende Bescheinigungen, die Sie als Nachweis nutzen können, wurden erstellt und versandt. Sollten Sie keine Bescheinigung erhalten haben, melden Sie sich bitte über die zentrale Rufnummer der Stadtverwaltung.

Müllbeseitigung / Strom- und Wasserversorgung

Bei Fragen zum Sperrmüll / Müll sowie der Strom- und Wasserversorgung wenden Sie sich bitte an die Stadtwerke.

Telefon / Mobilfunk

Sollten Sie weiterhin Probleme mit Ihrem Festnetzanschluss oder Mobilfunk haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Anbieter. Insbesondere die Telekom hat verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten angeboten. Es gibt beispielsweise Schnellstarter-Pakete für Ihren Festnetzanschluss oder Datenpakete zu erhalten. 


Hinweis zu Nahrungsmitteln und Luft- und Bodenverunreinigungen

Lebensmittel, die im Überschwemmungsgebiet angebaut wurden, sollten nicht verzehrt werden (weitere Informationen)


Weiterhin wurde eine Messung der Luft durch die Feuerwehr durchgeführt. Es wurden keine gesundheitsschädlichen Schadstoffe festgestellt.


Für Fragen rund um mögliche Bodenverunreinigungen wenden Sie sich bitte an das zuständige Umweltamt des Rheinisch-Bergischen Kreises


Das Umweltamt hat Bodenproben aus den betroffenen Bereichen entnommen. Hier ein Auszug aus der Nachricht des RBK:


Als erste orientierende Untersuchung hat das Amt für Umweltschutz des RBK nach dem Absinken der Wasserspiegel selbst Bodenproben entnommen und zur Analytik ins Vertragslabor gegeben. Mit diesen Proben, die auf mutmaßlich stark mit Schadstoffen beaufschlagten Bodenflächen (z. B. Mulden und Senken) entlang Wupper, Sülz und Agger genommen wurden, sollte der zu erwartende Grad einer möglichen Schadstoffbelastung ermittelt werden.


Die Analysenergebnisse liegen vor.


Die Proben wurden auf Mineralölkohlenwasserstoffe (MKW), Polychlorierte Biphenyle (PCB), Schwermetalle, PAK`s, Phenole, EOX, Beta-Hexachlorcyclohexan im Feststoff und Schwermetalle sowie Nitrat im Eluat untersucht. Die Ergebnisse lassen den Schluss zu, dass auf den untersuchten und auch auf anderen vergleichbaren Flächen keine relevanten Einträge der untersuchten Stoffe durch das Flutereignis stattgefunden haben. Die Ergebnisse deuten auch darauf hin, dass die MKW aus havarierten Tanks durch den Verdünnungseffekt fast vollständig mit der Flutwelle abtransportiert wurden und bei der weiteren Verbreitung stark verdünnt wurden.


In keiner der Bodenproben konnten Mineralölkohlenwasserstoffe mit einem Gehalt größer 81 mg/kg festgestellt werden. Gehalte in dieser Größenordnung werden als Hintergrundbelastung ohne Gefahrenpotential betrachtet.


Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Kreises.

Fragen zur Pflege im häuslichen und stationären Umfeld

Informationen des Rheinisch-Bergische Kreises  rund um das Thema Sicherstellung der Versorgung oder der Pflege im häuslichen und stationären Umfeld erhalten Sie unter  anfragen50@08e8bb5e3e924183ac23e137870d53eerbk-online.de