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Projekte und Maßnahme

Inklusive Angebote

Bei dem Projekt Inklusive Radtouren  handelt es sich um einen modellhaften Aufbau einer kleinräumigen inklusiven Freizeitgestaltung in Rösrath.
Die Idee entstand im Trägerverbund (Deutscher Kinderschutzbund, Kinder-und Familienhilfe Michaleshoven, Der Sommerberg, Juze und der Schule am Königsforst). Die Träger planen  auch in diesem Jahr eine weitere Radtour. Es besteht die Idee ein Tandem-Verleih aufzubauen, um ganzjährig dieses Angebot vorhalten zu können.

Schlossfest – Familientag
28. Mai 2017

Im Rahmen des 2. Rösrather Schlossfest am 28. Mai 2017  findet am Familientag die Kulturveranstaltung 1 & 1 Open Air von Menschen mit und ohne Behinderung auf dem Schlosshof statt. Für die inklusive Kulturveranstaltung kooperierten die Schloss Eulenbroich GmbH, die Geschäftsstelle Inklusion des Rheinisch-Bergischen Kreises und die Stadt Rösrath. Unter dem Motto "Inklusion soll und darf keine Illusion bleiben- Inklusion ist machbar und erlebbar"

Das Bühnenprogramm lädt mit Auftritten von Watermelon Men,  der Rap Werkstatt, den Schiffermädchen, den Funky Movements, dem Kinderchor der ev. Kirchengemeinde und Zeltingers Kölsche Krätzchen und vielen mehr ein im Schlosshof zu verweilen. Beginn des Familientages ist um 12 Uhr, Einlass ist ab 11 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen und Tickets gibt es bei der Schloss Eulenbroich GmbH telefonisch unter 02205-9010090 oder unter info@schloss-eulenbroich.de


WDR Reportage

"Tanzfieber - mein bewegtes Leben" im WDR

Inklusives Chorprojekt

Am 26. Februar startete das 3-tägige inklusive Chorprojekt der KoKoBe RBK Süd in Kooperation mit der Kirchengemeinde Rösrath-Volberg-Forsbach Frau Juckel, Frau Roeskenbleck, Herrn Dobernecker, Herrn Bernhard König, rund 20 Mitgliedern der Chorgemeinschaft Rösrath-Volberg-Forsbach und 12 Teilnehmern mit geistiger und körperlicher Behinderung.
Das Projekt gipfelte im gemeinsamen Gottesdienst am 28. Februar in der evangelischen Christuskirche Forsbach.


Bereits beim Vortreffen des Workshops, an dem sich alle TeilnehmerInnen kennenlernten, kam sehr gute Stimmung auf. Jeder Teilnehmer konnte sich mit seinen Ideen und Fähigkeiten einbringen. Da der Gottesdienst unter dem Motto „Gott schaut mich mit freundlichen Augen an“ stand, brachten die TeilnehmerInnen sich mit Ihren Ideen sehr expressionistisch und voller Eifer ein:
So wurde von Helga Hausschild (SBS), Waltraud Herweg (AWG), Annemarie Linz (SBS), Mathias Franken (KO), Frau W. (FBB GL) ein Blues zum Thema vorgetragen, ein Halleluja durch Herrn W. (Diakonie Michaelshoven) gesungen und an die Gemeinde dirigiert, eine Pantomime von Henrike Enkler (KO) aufgeführt. Herr Guido Hopmann begeisterte u.a. mit seinen Tanz- und Sologesangseinlagen und Frau H. (Hephata) und Herr Kurpiers unterstützten mit ihrem Gesang und musikalischer Begleitung tatkräftig den Chor.
Frau Z. (AWO DER Sommerberg) eröffnete mit einem Sologesang. Herr P. beeindruckte insbesondere durch seine Soloeinlage, in der er begleitet durch Herrn König am Klavier sang.
Der vorangegangene Workshoptag war sehr arbeitsintensiv, es wurde über 6 Stunden lang geprobt, vertieft, eingeübt und Theatereinlagen geplant.


Wunderbar unterstützt wurde das inklusive Team von der Chorgemeinschaft Volberg-Rösrath-Forsbach, das mit den TeilnehmerInnen während des Tages eng zu einem „Inklusiven“ Chor wuchs.
Herr König leitete den Workshop mit ganzer Kompetenz an und „strukturierte als Regisseur“ (musikalisch unterstützt durch Frau Roeskenbleck und Herrn Dobernecker) den Auftritt des Chors für den Gottesdienst.
Der gelungene Gottesdienst krönte den Abschluss des Chorworkshops, in dem alle TeilnehmerInnen ihr ganzes Können zeigten und dafür von der Gemeinde Applaus und Standing Ovation bekamen.
Zum Abschluss genossen alle ChorteilnehmerInnen bei Kaffee und Kuchen noch ein letztes Zusammensein. Anschließende ging es wieder zurück nach Hause, wo jeder für sich mit der Erfahrung dieses Projekts „seinen“ Sonntag ausklingen lassen konnte.

„Lunch mit Vielfalt“ als Auftakt zu einem neuen Unternehmensnetzwerk 2017 

Lebendige Vielfalt – auch in der Arbeitswelt
„Lunch mit Vielfalt“ als Auftakt zu einem neuen Unternehmensnetzwerk. 

Sicher, es gab leckere Süßkartoffeln an Avocadomus, herzhafte Ravioli auf Basilikumschaum und Panna Cotta, doch viel wichtiger: der „Lunch mit Vielfalt“ im Schloss Eulenbroich war entscheidender Auftakt eines Unternehmensnetzwerkes zum Thema „Vielfalt in der Arbeitswelt“.
Gemeinsam mit der Rheinisch-Bergischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft hatte die Stadt Rösrath zu der Veranstaltung eingeladen. Rund 30 Unternehmer und Firmenvertreter aus Rösrath und Umgebung waren gekommen, um sich zum Thema „Inklusion als gelebte Unternehmenskultur“ auszutauschen.
So begrüßte Bürgermeister Marcus Mombauer die Gäste im Bergischen Saal recht herzlich und betonte: „Vielfalt ist heute kein „Kuschelthema“, sondern mehr denn je Bestandteil unserer Gesellschafts- und Arbeitswelt. Es bedeutet, für Männer und Frauen, Väter und Mütter, Menschen mit und ohne Behinderung, verschiedener Nationen und Kulturen ein Umfeld zu schaffen, in dem jeder seine unterschiedlichen Kompetenzen erfolgreich einbringen kann.“
Die Diplom-Psychologin Iris Kasel, Berufliche Bildung Kette e.V. machte in einem eindrucksvollen Vortrag „Vielfalt fördern – warum?“ deutlich, dass eine breit aufgestellte Inklusion neue Märkte und Zielgruppen erschließt, Fachkräfte sichert, die Kreativität und Innovation fördert und zudem das soziale Image des Unternehmens verbessert.
„Es muss Möglichkeiten geben, zum Beispiel Privates, Familie und Arbeit besser zu vereinbaren“, so die Psychologin. „Beim Thema Baby muss der Chef keinen Tobsuchtsanfall bekommen und Eltern-Auszeiten dürfen nicht zum Karriere-Killer werden.“
Eine zielgerichtete Unternehmenskultur schafft es, auch ältere Arbeitnehmer oder Menschen mit Behinderungen konfliktfrei in die Arbeitswelt zu integrieren. Zu den klassischen Dimensionen der Vielfalt gehören Alter und Geschlecht, religiöse Prägungen, Behinderungen sowie sexuelle Orientierungen. Immer mehr Unternehmen sehen in der gesellschaftlichen Buntheit einen Erfolgsfaktor und Wettbewerbsvorteil.
Die Teilnehmer des neuen Unternehmernetzwerkes waren sich einig: „Vielfalt in der Belegschaft zahlt sich aus.“ Die Veranstaltungen werden fortgesetzt.
Interessierte Unternehmen können vielfältige Beratungsangebote zum Beispiel bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, bei Integrationsfachdiensten, der Inklusionsberatung IHK/HWK/LWK, der Agentur für Arbeit sowie unter www.netzwerk1a.de wahrnehmen.

Unternehmenskultur PFD 2,9 MB

Informationsveranstaltung „Lebendige Vielfalt in Rösrath – auch in der Arbeitswelt“ 

Bürgermeister Marcus Mombauer freute sich, dass, 60 Interessierte der Einladung gefolgt sind. Als gutes Beispiel für die Stadt führte er die Schwerbehindertenquote im Jahr 2015 mit 9,4 %.bei der Stadtverwaltung an, die somit um 2,1 % über dem Durchschnitt der Beschäftigungsquote im öffentlichen Dienst liegt. Er dankte Frau Bianca Degiorgio und Herrn, Volker Suermann von der Rheinisch-Bergischen -Wirtschaftsförderungsgesellschaft und Frau Schmidt-Herterich vom Beirat für Menschen mit Behinderung für die Unterstützung bei der Planung und Vorbereitung dieser Veranstaltung.
Gerhard Zorn vom Landschaftsverband Rheinland erläuterte in seinem Vortrag „Inklusion in der Arbeitswelt“ u.a. die Zuschussmöglichkeiten an Arbeitgeber. So erhalten Arbeitgeber einen Zuschuss zu den Investitionskosten zur Schaffung eines neuen Arbeitsplatzes bei Einstellungen oder innerbetrieblicher Versetzung und viele weitere Förderungen mehr.


Gelungene Praxisbeispiele stellten Alexandra Hennes und Michelle Helmer von der GKN Land Systems und Martin Geiger vom Kardinal-Schulte-Haus vor. Sie erläuterten, dass Menschen mit Schwerbehinderung zuverlässige und motivierte Mitarbeiter sind. Sie zeigten an eindrucksvollen Beispielen auf, wie sie Arbeitnehmer trotz Handicaps entsprechend ihren Fähigkeiten erfolgreich in ihren Betrieb integrieren. Zugleich suchten Unternehmen derzeit händeringend Fachkräfte – daraus ergeben sich Chancen für beide Seiten. Plötzlich behindert – plötzlich arbeitslos?


Frau Beate Tewes von der Personalberatung START NRW stellte innovative Instrumente vor, mit denen Arbeitsuchende und von Arbeitslosigkeit bedrohte Menschen, insbesondere Zielgruppen mit Vermittlungshemmnissen integriert werden können.


Frau Schmidt Herterich und Ulrich Kowalewski plädierte für ein Inklusionsprogramm um schon frühzeitig Verständnis für Menschen mit Behinderung zu schaffen. Behinderte sollten zudem offen und selbstbewusst mit ihrer Behinderung umgehen. Personalverantwortliche sollten mehr „in Chancen denken“. Dazu gehört vor allem auch die Personalentwicklung. Wie kann die Integration in den betrieblichen Alltag gelingen und was bedeutet Inklusion für mich, fragte Moderatorin Bianca Degiorgio die Diskussionsrunde zum Schluss. Worin sich alle einig waren: „Man muss ohne Vorurteile miteinander reden – dann gelingt die Integration.“ Nach der Diskussionsrunde erfolgte ein reger Austausch unter den Teilnehmern.

Hier finden Sie die Fachvorträge:

Begleitende Hilfen im Arbeitsleben für schwerbehinderte Menschen

Schwerbehinderte Menschen im Arbeitsleben erhalten von der Fachstelle für behinderte Menschen im Arbeitsleben des Rheinisch-Bergischen Kreises persönliche und finanzielle Hilfen.
Weitere Auskünfte erhalten Sie in der Information für schwerbehinderte Menschen im Arbeitsleben.

Schwerbehinderte Menschen im Arbeitsleben PDF 51 KB

Veranstaltungen der letzten Jahre

2. Rösrather Schlossfest


Im Rahmen des 1. Rösrather Schlossfest am 29.05.2016 fanf am Familientag die Kulturveranstaltung 1 & 1 Open Air von Menschen mit und ohne Behinderung auf dem Schlosshof statt. Für die inklusive Kulturveranstaltung kooperierten die Schloss Eulenbroich GmbH, die Geschäftsstelle Inklusion des Rheinisch-Bergischen Kreises und die Stadt Rösrath. Unter dem Motto "Inklusion soll und darf keine Illusion bleiben- Inklusion ist machbar und erlebbar" wurde die Band „WAN DEL“ der Gemeinnützigen Werkstätten in Köln, die Tanzformation "Funky Movements“ aus Münster und die Showdance-Formation „Dancin‘ Midis präsentiert.

In Rösrath soll Inklusion anders als verkopft und theoretisch präsentiert werden.


WDR Reportage

"Tanzfieber - mein bewegtes Leben" im WDR                    

Dienststelle

Stadt Rösrath
Fachbereich 1 Personal, Organisation
Bereich Inklusion
Leitung Martin Häck
Fon 02205 / 802 200
Fax 02205 / 802 88 200
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