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Arten- und Amphibienschutz
Die Stadt Rösrath engagiert sich für den Amphibienschutz und errichtet während der Amphibienwanderung im Frühjahr (ca. Februar bis Mai) Amphibienschutzzäune entlang von Verkehrsstraßen, die die Wege der Amphibien kreuzen.

 Die aktuellen Standorte und Wanderzahlen der Vorjahre können in der Schutzzaundatenbank von www.amphibienschutz.de eingesehen werden.

 

Ebenfalls zur Frühjahrswanderung wird die durch das Naturschutzgebiet Wahner Heide führende Hasbacher Straße in dem Teilstück zwischen Rösrath-Schefferei und Troisdorf-Altenrath für Fahrzeuge aller Art gesperrt. Der Förstchensteich und die angrenzenden Sumpfzonen sind wohl das Hauptziel der dort wandernden Amphibien. Das Durchfahrtsverbot besteht von 18.00 bis 8.00 Uhr und wird durch ortsfeste Schranken gesichert. Dies ist eine der effektivsten Methoden des Amphibienschutzes an Straßen in nicht besiedelten Bereichen.

 

Diese Aktionen sind jedoch nur mit Hilfe einer Vielzahl engagierter BürgerInnen und HelferInnen möglich, die die Stadtverwaltung tatkräftig unterstützen.
An den meisten Stellen erfolgt die Zaunbetreuung inzwischen in Eigenregie von Anliegern oder wie im Kupfersiefertal vom Waldkindergarten der AWO. Freiwillige zuverlässige Helfer sind jederzeit gern willkommen.

 

Vorzugsweise mildes und regnerisches Wetter löst vor allem in den Abendstunden den Wandertrieb der Amphibien zu den Laichplätzen aus, in denen sie Jahre zuvor selbst geboren sind. In Rösrath wandern überwiegend Erdkröten, Grasfrösche, Teich- und Bergmolche zu den Laichgewässern.

 

Alle Verkehrsteilnehmer können helfen Amphibien auf den Straßen zu schützen. Eine langsame rücksichtsvolle Fahrweise an relevanten Straßenabschnitten kosten den Autofahrern oftmals nicht mehr als eine Minute, können aber vielen Amphibien das Leben retten, denn Untersuchungen haben gezeigt, dass schon bei einer Verkehrsdichte von 60 Fahrzeugen pro Stunde 90 Prozent der wandernden Erdkröten überfahren werden. Besonders Kröten bewegen sich nur langsam fort und verharren zusätzlich im Scheinwerferkegel in Schreckstellung. Wenn Sie nicht direkt vom Auto getötet werden, haben Sie bei 50 km/h wegen des Strömungsdrucks der Autos kaum eine Überlebenschance. Nach Expertenmeinungen haben sie diese erst bei 30 km/h. Bedenken Sie, dass Amphibienschutzzäune selten den gesamten Wanderkorridor abdecken oder aufgrund Grundstückszufahrten oder Wegen nicht überall errichtet werden können.

 

Amphibien verändern bei warmem regnerischen Wetter ganzjährig ihre Standorte und sind deshalb auch in entsprechenden Sommer- und Herbstnächten auf den Straßen anzufinden. Alle Fahrzeugführer werden deshalb gebeten bei regnerischem Wetter in der Nähe von Feuchtgebieten vorsichtig zu fahren sowie besonders im Frühjahr in den Bereichen an denen die Helfer an den Amphibienschutzzäunen im Einsatz sind.

 

Wenn Sie mehr über die Amphibien und deren Schutz erfahren möchten, können die folgenden Links sehr hilfreich für Sie sein:

 

 -Broschüre Amphibienschutz

- http://www.amphibienschutz.de/
- http://www.herpetofauna.at/

- http://www.kaulquappe.de/
- http://www.allaboutfrogs.org/

 

Ausstiegshilfen für Amphibien:

- http://www.bauen-tiere.ch/bteile/aus/aus_mol.htm#5

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Letzte Aktualisierung: 28.07.2016
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