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Aktuelles

In dieser Rubrik finden Sie monatlich mindestens einen Tipp mit Bezug zum Thema Inklusion (z.B. Verweis auf aktuelle Medienangebote, Informations- und Podiumsdiskussionen, Fortbildungsmaßnahmen und sonstige Veranstaltungen).



"Lunch mit Vielfalt“ 09.03.2017  

Die Stadt Rösrath plant in Kooperation mit der Rheinisch-Bergischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (RBW) in Rösrath ein Unternehmensnetzwerk zum Thema Vielfalt in der Arbeitswelt ins Leben zu rufen.

Vielfalt ist heute mehr denn je Bestandteil unserer Gesellschaft und Arbeitswelt. Vielfalt in der Arbeitswelt bedeutet zum Beispiel den 20-jährigen Digital Native mit dem erfahrenen 55-jährigen Techniker oder die junge Programmiererin mit der „analog“ geschulten Führungskraft zusammen zu bringen. Es bedeutet, für Männer und Frauen, Väter und Mütter, Menschen mit und ohne Behinderungen, verschiedene Nationen und Kulturen ein Umfeld zu schaffen, in dem Jeder seine unterschiedlichen Kompetenzen erfolgreich einbringen kann. Vielfalt bedeutet Zukunftssicherung, Wertschöpfung und ist ein wichtiger unternehmerischer Erfolgsfaktor!

Zum Auftakt des Netzwerkes laden die Stadt Rösrath und die RBW ganz herzlich zum „Lunch mit Vielfalt“ am 09.03.2017 von 12:00 bis 14:30 Uhr in den Bergischen Saal auf Schloss Eulenbroich ein.

Genießen Sie ein leckeres Mittagessen, tauschen Sie sich mit anderen Unternehmen in Rösrath aus und diskutieren Sie mit uns über das Thema Inklusion als gelebte Unternehmenskultur. Weitere Details zum Programm entnehmen Sie bitte der „Menüfolge“.

Zwecks besserer Planung der Veranstaltung bitten wir um Ihre Anmeldung entweder per E-Mail an elke.guenzel@roesrath.de oder telefonisch unter +49 2205 802-123 bis zum 05.03.2017. Natürlich sind auch interessierte Unternehmen aus dem weiteren Rheinisch-Bergischen Kreis herzlich eingeladen.

Menüfolge 0;2 MB

Inklusives Praktikum

Arbeitgeber haben oft Bedenken einen Arbeitsvertrag mit einem behinderten Arbeitnehmer abzuschließen. Klarheit darüber kann ein Praktikum bringen.
Arbeitgeber die den Mut haben, behinderte Beschäftigten kennen- und schätzen zu lernen, können feststellen, ob der behinderte Bewerber in das Team passt und ob er seine Arbeit bewältigen kann. Der Arbeitgeber kann eventuell eine Fachkraft gewinnen und der behinderte Praktikant die Chance weitere Erfahrungen im Arbeitsleben zu sammeln.
Für weitere Rückfragen steht Ihnen der erste Beigeordnete der Stadt Rösrath Ulrich Kowalewski, Tel: 02205 802 107, E-Mail: Ulrich. Kowalewski@Roesrath.de gerne zur Verfügung.

Schlossfest – Familientag
28. Mai 2017 

Im Rahmen des 2. Rösrather Schlossfest am 28. Mai 2017 findet am Familientag die Kulturveranstaltung 1 & 1 Open Air von Menschen mit und ohne Behinderung auf dem Schlosshof statt. Für die inklusive Kulturveranstaltung kooperierten die Schloss Eulenbroich GmbH, die Geschäftsstelle Inklusion des Rheinisch-Bergischen Kreises und die Stadt Rösrath. Unter dem Motto "Inklusion soll und darf keine Illusion bleiben- Inklusion ist machbar und erlebbar"

Das Bühnenprogramm lädt mit Auftritten von Watermelon Men, der Rap Werkstatt, den Schiffermädchen, den Funky Movements, dem Kinderchor der ev. Kirchengemeinde und Zeltingers Kölsche Krätzchen und vielen mehr ein im Schlosshof zu verweilen. Beginn des Familientages ist um 12 Uhr, Einlass ist ab 11 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen und Tickets gibt es bei der Schloss Eulenbroich GmbH telefonisch unter 02205-9010090 oder unter info@schloss-eulenbroich.de

WDR Reportage "Tanzfieber - mein bewegtes Leben" im WDR

Ausstellung Touchdown

Die Bundeskunsthalle zeigt bis 12. März 2017 eine Ausstellung mit und über Menschen mit Down-Syndrom.
Diese Ausstellung erzählt zum ersten Mal die Geschichte des Down-Syndroms.
Sie zeigt Spuren von Menschen mit Down-Syndrom in verschiedenen Zeiten und in verschiedenen Ländern.

Hier weitere Informationen.

Rede von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel beim Parlamentarischen Abend des Deutschen Behindertensportverbands am 18. Oktober 2016 in Berlin

Informationsverantaltung „Lebendige Vielfalt in Rösrath – auch in der Arbeitswelt“ war ein voller Erfolg!

Bürgermeister Marcus Mombauer freute sich, dass, 60 Interessierte der Einladung gefolgt sind. Als gutes Beispiel für die Stadt führte er die Schwerbehindertenquote im Jahr 2015 mit 9,4 %.bei der Stadtverwaltung an, die somit um 2,1 % über dem Durchschnitt der Beschäftigungsquote im öffentlichen Dienst liegt. Er dankte Frau Bianca Degiorgio und Herrn, Volker Suermann von der Rheinisch-Bergischen -Wirtschaftsförderungsgesellschaft und Frau Schmidt-Herterich vom Beirat für Menschen mit Behinderung für die Unterstützung bei der Planung und Vorbereitung dieser Veranstaltung.
Gerhard Zorn vom Landschaftsverband Rheinland erläuterte in seinem Vortrag „Inklusion in der Arbeitswelt“ u.a. die Zuschussmöglichkeiten an Arbeitgeber. So erhalten Arbeitgeber einen Zuschuss zu den Investitionskosten zur Schaffung eines neuen Arbeitsplatzes bei Einstellungen oder innerbetrieblicher Versetzung und viele weitere Förderungen mehr.


Gelungene Praxisbeispiele stellten Alexandra Hennes und Michelle Helmer von der GKN Land Systems und Martin Geiger vom Kardinal-Schulte-Haus vor. Sie erläuterten, dass Menschen mit Schwerbehinderung zuverlässige und motivierte Mitarbeiter sind. Sie zeigten an eindrucksvollen Beispielen auf, wie sie Arbeitnehmer trotz Handicaps entsprechend ihren Fähigkeiten erfolgreich in ihren Betrieb integrieren. Zugleich suchten Unternehmen derzeit händeringend Fachkräfte – daraus ergeben sich Chancen für beide Seiten. Plötzlich behindert – plötzlich arbeitslos?


Frau Beate Tewes von der Personalberatung START NRW stellte innovative Instrumente vor, mit denen Arbeitsuchende und von Arbeitslosigkeit bedrohte Menschen, insbesondere Zielgruppen mit Vermittlungshemmnissen integriert werden können.


Frau Schmidt Herterich und Ulrich Kowalewski plädierte für ein Inklusionsprogramm um schon frühzeitig Verständnis für Menschen mit Behinderung zu schaffen. Behinderte sollten zudem offen und selbstbewusst mit ihrer Behinderung umgehen. Personalverantwortliche sollten mehr „in Chancen denken“. Dazu gehört vor allem auch die Personalentwicklung. Wie kann die Integration in den betrieblichen Alltag gelingen und was bedeutet Inklusion für mich, fragte Moderatorin Bianca Degiorgio die Diskussionsrunde zum Schluss. Worin sich alle einig waren: „Man muss ohne Vorurteile miteinander reden – dann gelingt die Integration.“ Nach der Diskussionsrunde erfolgte ein reger Austausch unter den Teilnehmern.


Hier finden Sie die Fachvorträge:

Neue Bank vor Schloss Eulenbroich 

Claudia Schmidt-Herterich, Vorsitzende des Beirates für die Belange von Menschen mit Behinderung und die Mitglieder des Seniorenbeirats haben sich für eine Sitzgelegenheiten vor dem Schloss Eulenbroich eingesetzt.


Gerade für Menschen mit Einschränkungen ist der Weg dorthin beschwerlich. Der erste Beigeordnete Ulrich Kowalewski trat an die Bürgerstiftung heran, die sofort die Finanzierung der Bank zugesagt hat. Die Stadtwerke setzten unkompliziert und zeitnah die besondere Pflasterung und die Montage der Bank um.


Die Aufstellungskosten wurden von der Stadt Rösrath übernommen. Bei der ausgewählten Bank ist die Sitzfläche etwas höher als üblich, damit soll es für Menschen mit Einschränkungen leichter werden, sich hinzusetzen oder aufzustehen. Dem gleichen Zweck dienen Armlehnen links und rechts von jedem Sitzplatz: Wer aufsteht, kann sich mit beiden Händen abstützen. Auch eine Fußstütze kommt den Bedürfnissen von Menschen mit Einschränkungen entgegen. Die neue Bank fand bereits beim Pressetermin großen Zuspruch.

Das Inklusions-Stärkungs-Gesetz

Am 8. Juni 2016 hat der Landtag von NRW das Inklusions-Stärkungs-Gesetz verabschiedet.

Dies ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg in die inklusive Gesellschaft, in der Menschen mit Behinderungen selbstverständlich dazu gehören.

Mit dem Inklusionsgleichstellungsgesetz hat Nordrhein-Westfalen als erstes Bundesland einen übergreifenden rechtlichen Rahmen auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft geschaffen.

Von zentraler Bedeutung sind die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Schaffung umfassender Barrierefreiheit. So wird der Inklusionsbeirat als Mitwirkungsgremium der Menschen mit Behinderungen auf Landesebene gesetzlich verankert, genauso wie die Agentur Barrierefrei, die maßgeblich hilft, Barrierefreiheit durch Beratung vor Ort umzusetzen.

Das Gesetz enthält eine Fülle von Einzelregelungen, die die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen unmittelbar verbessern: Etwa den Anspruch von gehörlosen Eltern auf Gebärdensprachdolmetscher bei Elternsprechtagen in Kita und Schule. Oder die Sicherstellung von notwendigen Hilfen im Einzelfall wie Induktionsschleifen für Menschen mit Hörbehinderungen bei Veranstaltungen, Wahlschablonen für blinde oder sehbehinderte Menschen zur Ausübung ihres Wahlrechts und die Stärkung des selbstbestimmten Wohnens von Menschen mit Behinderungen durch Hilfen "aus einer Hand" bei den Landschaftsverbänden. Öffentliche Institutionen müssen passende Hilfen anbieten. Menschen mit Behinderung sollen verstehen, worum es geht. Zum Beispiel sollen es auf Anfrage  alle wichtigen Informationen auch in Leichter Sprache geben.

Das Inklusions-Stärkungs-Gesetz in Leichter Sprache PDF 449

Dienststelle

Stadt Rösrath
Fachbereich 1 Personal, Organisation
Bereich Inklusion
Leitung Martin Häck
Fon 02205 / 802 200
Fax 02205 / 802 88 200
Martin353afef4d556413faf720c0e009826b3.Haeck@8eae4c3dc316493eb14713bcb30fa678Roesrath.de